Schlagwort-Archive: Solingen

Müngstener Brücke, Schloss Burg

Müngstener Brücke, Schloss Burg
Solingen, 2. August 2026

Blick über das Wuppertal zur Müngstener Brücke von 1897, der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands

Ich versuche ja regelmäßig, neue Wanderziele in NRW zu entdecken, aber wenn man eine schöne Tour sechs Jahre nicht mehr gelaufen ist, darf man sich ja auch ruhig einmal wiederholen. So geschehen an diesem Wochenende im Tal der Wupper zwischen Solingen und Remscheid.

Auf einer Länge von 13 km sind wir erst in südlicher Richtung auf den Wupperhängen zur Müngstener Brücke und anschließend weiter zu Schloss Burg gelaufen. Danach ging es auf der anderen Seite der Wupper und etwas näher am Talgrund zurück. Mehr als 400 Höhenmeter galt es dabei zu bewältigen.

Zum ersten Mal bin ich auf halber Strecke der Tour mit dem Sessellift gefahren, der einen von der Wupper, die gerade sehr wenig Wasser führt, ganz bequem hinauf zu Schloss Burg bringt.

Oben am Schloss war natürlich eine Menge los, doch auf den umgebenden Waldwegen hielt es sich noch in Grenzen, insbesondere im ersten Teil der Tour. Eine wirklich reizende Wanderung mit viel bergischem Flair bei schönem Wetter und hohen Temperaturen, aber angenehm frischem Talwind.

( Michael Tischer )

Rund um die Ohligser Heide

Rund um die Ohligser Heide
Hilden / Solingen, 7. September 2024

Doxi in der Ohligser Heide

Schnell noch eine Heidewanderung, bevor die Blüte für dieses Jahr bereits wieder vorüber ist. Mit Doxi laufe ich am frühen Morgen durch die Ohligser Heide zwischen Hilden und Solingen, 35 km von unserem Zuhause entfernt.

Durch die Ausdehnung der beiden Industriestädte im 19. und 20. Jahrhundert ist die ehemals raumgreifende Heidefläche als Teil der rheinischen Heidetrasse ganz schön zusammengeschrumpft.

Die größte Runde, die man um die verbliebenen Heideflächen laufen kann, ist gerade einmal fünf Kilometer lang. Wir holen deshalb etwas weiter aus, laufen auch über den großen Solinger Parkfriedhof und weiter in das Waldgebiet nördlich der Ohligser Heide.

Dort liegt der Engelsberger Hof, heute ein Restaurant, eingebettet in eine großzügige Park- und Seenlandschaft. Angrenzend befindet sich der größte Kinder- und Freizeitpark von Solingen mit Erholungsflächen, Spielgeräten und der ehemaligen Dampflok „Schnaufi“ als eine der Hauptattraktionen.

( Michael Tischer )

Weiße Pracht im Bergischen Land

Weiße Pracht im Bergischen Land
Solingen-Gräfrath, 20. Januar 2024

Sonne, Schnee und kein Wind, was will man mhr?

Den vorerst letzten Tag mit herrlichem Winterwetter nutzen wir für eine abwechslungsreiche Berg- und Talwanderung im Bergischen Land zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Solingen-Gräfrath.

Gestern sind wir von zu Hause aus 40 km nach Westen in Richtung der holländischen Grenze gefahren. Dort lagen bei Brüggen 7 bis 8 cm Schnee.

Heute haben wir die gleiche Distanz in der Gegenrichtung zurückgelegt und sind nach Osten gefahren. Und hier, im Bergischen Land, liegt deutlich mehr Schnee.

Wir können froh sein, dass in den letzten Tagen offensichtlich bereits andere Wanderer im Klosterbusch unterwegs waren und den Schnee ein wenig herunter getreten haben. Sonst gäbe es für uns auf den tief verschneiten Waldwegen sicher kein schnelles Vorankommen.

Wir starten hinter Vohwinkel und laufen durch den Klosterbusch zunächst bergabwärts in Richtung der Wupper. Hinter zwei tiefgefrorenen Waldseen biegen wir ab in Richtung des Steinbachtals mit den sogenannten Teufelsklippen. Von dort haben wir einen schönen Fernblick über das Tal der Wupper.

Auf mittlerer Höhe folgen wir dem Verlauf der Wupperhänge zwischen Fuchskuhl und Unterholzerbach in südlicher Richtung. Dann steigen wir wieder hinauf auf die Höhen beim Ort Oberholz und laufen über den Tierpark „Fauna“ und den markanten Solinger Lichtturm zurück zu unserem Startpunkt, den wir nach gut drei Stunden wieder erreichen.

( Michael Tischer )

Wieder in der Ohligser Heide

Wieder in der Ohligser Heide
Solingen, 1. März 2021

Der Drei-Insel-Teich im Naturschutzgebiet Ohligser Heide

Nach dreieinhalb Jahren bin ich wieder in der Ohligser Heide, einem der letzten Reste der Bergischen Heideterrasse zwischen dem Rhein im Westen und den ersten Höhenzügen des Bergischen Landes im Osten.

Einstmals zog sich diese schmale, durch Beweidung offen gehaltene Fläche über fast vierzig Kilometer in Nord-Süd-Richtung durch das Grenzgebiet zwischen dem Rheinland und dem Bergischen.

Heute sind davon nur noch bescheidene Reste übrig geblieben. Der größte ist die Wahner Heide, in der der Köln-Bonner Flughafen liegt.

Diesmal bin ich hier, um Heike dieses hübsche kleine Naturschutzgebiet zwischen Hilden und Solingen zu zeigen. Doxi hat sich am Wochenende das Bein vertreten und konnte deshalb nicht mitkommen.

Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang. Auch wenn die Natur noch nicht spürbar auf Frühling umgeschaltet hat, das Wetter stimmt schon einmal. Die Sonne lacht uns von einem strahlend blauem Himmel entgegen und wir sind ohne Jacke unterwegs. Schön ist das.

( Michael Tischer )

Herbst in Gräfrath

Herbst in Gräfrath
Solingen-Gräfrath, 24. Oktober 2020

Blick vom Gräfrather Markt hinauf zum Klosterhof mit der Kirche St. Mariä Himmelfahrt

Nach unserer Wanderung an der Wupper im Süden von Solingen sind wir weiter gefahren in in die „gute Stube“ der Klingenstadt: Nach Solingen-Gräfrath.

Rund um den historischen Orstkern am Marktplatz präsentiert sich das Stadtbild, wie man sich das Bergische Land in der vorindustriellen Zeit vorstellt.

In den engen Gassen drücken sich schiefergedeckte Häuser mit weißen Fensterrahmen und grünen Läden aneinander. Dazu das bunte Herbstlaub der Bäume – richtig schön sieht das aus.

Weithin sichtbares Wahrzeichen ist die Klosterkirche St. Maria Himmelfahrt mit ihrem achtseitigen Dachreiter und der „Laterne“, einem turmartigen Aufsatz.

Die Kirche ist das älteste Gebäude im Ort, erbaut um 1195 als romanische Pfeilerbasilika und Stiftskirche der Augustinerchorfrauen.

Heute ist das Bild vom Barock geprägt. Das ehemalige Klostergebäude beherbergt das Deutsche Klingenmuseum. Alles so pittoresk hier – kein Wunder, dass der Ortskern unter Denkmalschutz steht.

( Michael Tischer )

Wupperhänge im Herbstkleid

Wupperhänge im Herbstkleid
Solingen-Balkhausen, 24. Oktober 2020

Ausstiegspunkt für Wasserwanderer am Wupperwehr zwischen Balkhausen und Wüstenhof

Nach drei Jahren war ich heute wieder an der Wupper bei Balkhausen unterwegs. Der gemächlich dahin strömende Fluss bildet hier die Grenze zwischen den Städten Solingen und Leichlingen.

Heike, Doxi und ich sind eine zehn Kilometer lange Tour rund um den Balkhauser Kotten gelaufen.Der historische Schleifkotten, dessen Schleifsteine und Polierscheiben mithilfe der Wasserkraft angetrieben wurden, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Solingen.

Er liegt idyllisch an der Wupper und wird heute als Industrie- und Schleifermuseum genutzt. Der Eintritt ist kostenlos und sehr empfehlenswert, wie ich finde.

( Michael Tischer )