Mit dem Fahrrad nach Soest

Am Marktplatz von Soest

Vom Möhnesee radele ich am Nachmittag im Sonnenschein gegen einen kalten, böigen Wind hinunter nach Soest. Der Weg ist nicht gut ausgeschildert, und so folge ich auf gut Glück der Bundesstraße und arbeite mich dann vom Ortstrand ins Zentrum von Soest vor.

Schon von weitem sieht man die zahlreichen Kirchen in der Alstadt. Ich bin angenehm überrascht von den vielen gut erhaltenen historischen Häusern im Fachwerkstil und in klassizistischer Bauweise. Schön ist das hier.

Auf de Rückweg entdecke ich dann ein Hinweisschild auf den Fahrradweg zurück zum Möhnesee. Und tatsächlich, dieser Weg ist viel angenehmer zu fahren. Weiß ich für das nächste Mal Bescheid.

( MITI / )

1.000 Beiträge in Bloxis Blog

Wow, 1.000 Beiträge in Bloxis Blog. Wer hätte gedacht, dass es jemals so weit kommt? 1.000 Beiträge, das sind fast zehn Jahre mit vier Würfen, 27 Welpen aus unserer Zucht, unzähligen Wanderungen mit den Hunden und Reisen mit Wohnmobil und Hund.

Allein 360 Beiträge sind in der Kategorie „Unterwegs“ erschienen, 102 in „A-Wurf“, 112 in „B-Wurf“, 81 in „C-Wurf“ und 65 in „D-Wurf“. Hinzu kommen noch einmal mehr als 5.000 Fotos. Alle gesichtet, skaliert, hochgeladen und eingebunden …

Zwischendurch haben wir einmal das Blog-System gewechselt (von Serendipity zu WordPress) und immer wieder an der Seite gebastelt, bis sie ihr heutiges Erscheinungsbild hatte.

Wir denken heute an unsere liebe verstorbene Bloxi, die Namensgeberin dieser Seite, mit der alles angefangen hat, und an alle Hunde aus unserer Zucht und ihre Besitzer. Seid alle herzlichst gegrüßt.

 

( MITI / )

Von Elmpt nach Brüggen und zurück

An der Burg Brüggen

Heute habe ich mit Doxi eine ganz bezaubernde Wanderung nahe der niederländischen Grenze kurz vor Roermond unternommen. Auf deutscher Seite wanderten wir von Elmpt ins schöne Brüggen und zurück.

Bei herrlicher Frühlingssonne ging es durch Wald und über Felder vorbei an zahlreichen Wasserflächen und Bächen, darunter die Schwalm und der Elmpter Bach. Doxi nahm überall einen kräftigen Schluck und prüfte die Wasserqualität.

Für mich gab es nach der Wanderung an der niederländischen Grenze eine wunderbare „Goulasch-Friet met Mayo“. Hmmmm, hejlemal smakkelig 😉

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Im Hardter Wald

Der Caritas-Kindergarten „Am Kuhbaum“ im Hardter Wald

Heute war ich mit Doxi im Hardter Wald unterwegs, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet von Mönchengladbach. Der Wald liegt am westlichen Rand des Stadtgebiets und bildet die natürliche Grenze zum Kreis Viersen mit seiner Gemeinde Schwalmtal.

Innerhalb des Waldes gibt es einen Wanderparkplatz, zwei Restaurants, Rastplätze, einen Spielplatz und einen Trimm-dich-Pfad. Am Rande des Waldes befindet sich eine große ehemalige Kaserne der englischen Streitkräfte, das JHQ Rheindahlen.

Wir starten am nordwestlichen Rand des Waldes in der Nähe der Jugendherberge und umrunden den Wald in Uhrzeigerrichtung auf einer 12 KM-Tour. Die Gegend ist flach, so dass wir zügig vorankommen. Eine schöne Runde.

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In der Wahner Heide bei Troisdorf

Weiter Blick über die Heidelandschaft mit dem Köln-Bonner Flughafen im Hintergrund

Heute war ich mit Doxi im südöstlichen Teil der Wahner Heide bei Troisdorf unterwegs. Das Gebiet wurde bis 2004 teilweise als militärisches Übungsgelände genutzt. Einige Abschnitte sind deshalb nach wie vor für Wanderer und Spaziergänger gesperrt. Tiefe Fahrspuren im Heidesand zeugen davon, dass hier regelmäßg schweres militärisches Gerät unterwegs war.

An seinem Südostrand grenzt die Heide an die Aggerauen, die zur Zeit teilweise überflutet sind, weil die Agger nach den intensiven Niederschlägen der letzten Tage sehr viel Wasser führt. Etwas entfernt liegt auch der Köln-Bonner Flughafen in der Wahner Heide. Man erkennt das an den tieffligenden Passagiermaschinen im An- und Abflug.

Von einem erhöhten Punkt am Rande der Heide hat man einen sehr schönen Blick über das gesamte Gebiet und kann auch den Flughafen in einiger Entfernung ausmachen.

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Der Spuk von Billerbeck

Am Kirchplatz von Billberbeck

Billerbeck, der Name dieser Stadt löst bei mir viele Assoziationen aus, seitdem als als Teenager eine spannende Detektivgeschichte des Autors Jo Pestum gelesen habe: Der Spuk von Billerbeck.

Damals habe ich mich oft gefragt, wo dieses Billerbeck wohl liegen möge. Mehr als dreißig Jahre später stehe ich endlich leibhaftig auf dem Kirchplatz von Billerbeck und wundere mich, dass dieses kleine Städtchen neben einer Stadtkirche auch über einen veritablen Dom verfügt.

Denn Billerbeck ist ein Wallfahrtsort. Der erste Bischof von Münster, der heilige Liudger, wird hier verehrt, seit er im Jahre 809 n.Chr. in Billerbeck verstorben ist. Über seinem Grab wurde der Ludgerus-Dom errichtet.

Aufgrund seiner schönen und zentralen Lage in den Baumbergen wird der staatlich anerkannte Erholungsort auch „Die Perle der Baumberge“ genannt. Wirklich süß ist das hier.

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Im Herzen von Coesfeld

Marktplatz von Coesfeld mit dem Alten Rathaus und der ehemaligen Jesuitenkirche

Weiter gehts von Xanten nach Coesfeld im westlichen Münsterland.  Die Stadt liegt an der Grenze zwischen nährstoffarmen Sandböden (westlich) und nährstoffreichem Lehm- und Kleiboden (östlich).

Vor der Erfindung des Kunstdüngers wirkte sich diese Grenzlage jahrhundertelang nicht nur ganz direkt auf den Wohlstand der landbewirtschaftenden Bevölkerung aus, sondern indirekt auch auf Unterschiede in den Dialektversionen (Plattdeutsch) und der Kleidung. Dies galt insbesondere für die Tracht der Frauen: Hier stand schwarz für „up de Sand“ und bunt für „up de Kleij“.

Coesfeld erhielt seine Stadtrechte im Jahre 1197 durch der Münsteraner Bischof Hermann II. von Katzenelnbogen. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts schützte Coesfeld seine Besitzungen außerhalb der Stadt mit einer Landwehr, die später Stadthagen genannt wurde.

Mehrfach und langjährig wurde Coesfeld im Dreißigjährigen Krieg durch fremde Truppen besetzt. Nach dem Westfälischen Frieden dauerte es noch mehrere Generationen, bis die wirtschaftlichen Folgen dieser Zeit überwunden waren. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Bevölkerungszahl der Zeit vor dem Dreißgjährigen Krieg wieder erreicht.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der alte Stadtkern Coesfelds zu großen Teilen zerstört. Nur rund um den Marktplatz mit dem Rathaus und der Kirche St. Lamberti ist heute noch historische Bausubstanz erhalten. Hier wirkt Coesfeld so, wie man sich eine Stadt im westfälischen Münsterland vorstellt.

Nach Coesfeld besuchen wir anschließend noch die wenige Kilometer vor den Toren der Stadt gelegene Benediktinerabtei Gerleve. Das Kloster wurde 1899 von Mönchen der Erzabtei Beuron gegründet und 1904 zur Abtei erhoben. Eine relativ junge Anlage also, die in der flachen Landschaft des Münsterlandes weithin sichtbar über einem Seitental des Coesfelder Bergs trohnt. Vor dem Kloster grast eine Schafsherde. Und die ersten Osterlämmchen sind schon da …

 

( MITI / )