
Brauereiturm, das frühere östliche Eingangstor zur Stadt
Zwischen dem Solling im Westen und dem Harz im Osten erstreckt sich das Leinebergland, eine Mittelgebirgslandschaft entlang des Flusses Leine zwischen den Großstädten Göttingen und Hannover.
Ein bedeutendes Mittelzentrum in dieser Region ist die ehemalige Hansestadt Northeim mit knapp 30.000 Einwohnern.Die Stadt verfügt nicht nur über eine sehenswerte mittelalterliche Altstadt, sie hat bei mir auch die langgehegte Frage gelöst, wofür das KFZ-Kennzeichen „NOM“ wohl stehen mag.
Die Altstadt besteht hauptsächlich aus Fachwerkhäusern des 16. bis 18. Jahrhunderts, dazu sind große Teile der ehemaligen Stadtmauer erhalten. Auf aktuellen Karten kann man noch den typisch mittelalterlichen Grundriss der Stadt erkennen.
Nach einem großen Brand 1892 entstanden aber auch zahlreiche Steinbauten im damals üblichen Wilhelminischen Stil. Auffallend ist, dass sich nahezu alle Bauten in den historischen Kernbereichen in einem exzellenten Erhaltungszustand befinden. Das macht Northeim zu einem lohnenden Ausflugsziel.





