Unter den Nudelgerichten beim Italiener gehört Tortellini alla Panna eindeutig zu meinen Favoriten. Diese markant schmelzige Sauce mit ihren Gewürzen – einfach herrlich! Und doch keine Magie, wie ich heute feststellen durfte, als ich mir dieses Gericht zum ersten Mal im Leben selbst zubereitet habe.
Es kommt einfach auf den richtigen Fettgehaltin der Sauce an und der wird durch ordentlich flüssige Sahne und Schmelzkäse erzeugt. Brutal kalorienreich vermutlich, aber auch einfach köstlich.
Neben angebratenen Zwiebelstücken und Schinken kommen in die blubbernde Sauce Eigelb, etwas Parmesan und als Gewürze Pfeffer, Oregano, Musakt und Majorin. Das ergibt den typischen Geschmack. I love it 🙂
In einer Sonderausstellung zeigt der Kunstpalast Düsseldorf herausragende Werke der Glaskunst, die auf der Laguneninsel Murano bei Venedig entstanden sind.
Seit 700 Jahren gilt Murano als Inbegriff für hoch entwickeltes Glasmacherhandwerk. Dort werden uralte Bräuche des bewahrt und Geheimnisse neuer Farben und Herstellungsmethoden gehütet.
Seit der Mitte des 13. Jahrhunderts entwickelte sich Venedig zur weltweiten Hauptstadt der Glaskunst. In der Hafen- und Handelsmetropole waren die besten Rohstoffe verfügbar und ermöglichten die Herstellung neuartiger Glassorten.
Im Wettbewerb auf engem Raum und über viele Generationen bildete sich eine Könnerschaft im Umgang mit der Glasmacherpfeife heraus, die andernorts nicht erreicht wurde.
Nach 500 Jahren von Höhen und Tiefen kam es im 19. Jahrhundert zu einem neuen Aufbruch. Erheblichen Einfluss nahmen ausländische Handelshäuser, etwa in Frankreich und den USA, die den Betrieb der Produktionsstätten durch ihre regelmäßigen Aufträge sicherten. Ein vorherrschendes Produkt aus den Werkstätten ist die Vase, die einen Gebrauchscharakter hat und zugleich als eigenständiges Kunstwerk gelten kann.
Die letzte große Blütezeit war von 1920 bis 1970, wovon der Mythos Murano heute noch zehrt. Insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg trat eine junge Generation von Gestalter_innen an. Sie brachten mit ihrer Experimentierfreude des italienischen Designs neue Ideen nach Murano.
Der Kunstpalast besitzt aus diesem Zeitraum eine umfangreiche Sammlung, aus der 135 herausragende Arbeiten gezeigt werden.
Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Gemälde im Stile von El Lissitzky (1890-1941), einem bedeutenden russischen Avantgardisten und Konstruktutivisten.
Lissitzky, der in Smolensk aufwuchs, in Sankt Petersburg als Jude aber nicht studieren durfte, pendelte zeit seines Lebens zwischen Russland und Deutschland. Von 1909 bis 1914 studierte er Architektur und Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt.
In der Oktoberrevolution 1917 sah Lissitzky einen künstlerischen und sozialen Neubeginn für die Menschheit. Die Themen seines Werks sind stark von seiner politischen Einstellung geprägt. Er übte verschiedene Lehrtätigkeiten aus, unter anderem an der Kunsthochschule in Witebsk, wo er mit Kasimir Malewitsch im November 1919 eintraf. Lissitzky wurde vom damaligen Direktor Marc Chagall angeworben.
Lissitzky prägte durch vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Malerei, Architektur, Grafikdesign, Typografie und Fotografie sowohl theoretisch als auch praktisch mit seinem Stil die Gestaltung seiner Zeit. Er war Mitbegründer des Konstruktivismus und stark beeinflusst durch den Suprematismus.
Geometrische Elemente wurden in einen für jedermann verständlichen politischen Symbolismus verwandelt. Mit seiner Ablehnung des ihn gestalterisch einschränkenden Gutenbergschen Bleisatzes sah El Lissitzky früh die Wende zum Fotosatz voraus. Sein privater Nachlass befindet sich heute im Besitz des Sprengel Museums, Hannover.
Kätzchen an einer Weide. Bald werden sie silbergrau schimmern.
Auch wenn die Nächte Anfang Februar noch frostig sind, so langsam tut sich was in der Natur. Die Haseln blühen und die Weidenkätzchen sind auch schon da. Sogar die Vöglein singen wieder, suchen Partner, um mit ihnen Nachwuchs zu zeugen.
Ich bin am Morgen mit Doxi auf einer großen Runde um mein Heimatdorf unterwegs. Auf den Ohren habe ich „Lernen und Konditionieren“, Kapitel 6 aus dem Studienbuch für das erste Semester in Psychologie.
Im Feld begegne ich meinem Freund Bo, dem stets frei laufenden Hund vom großen Gartencenter an der Braunsmühle.
Schon wenn er mich von weitem sieht, dreht er sich auf den Rücken, um sich am Bauch kraulen zu lassen. Doxi schaut sich das ganz entspannt an. Von Eifersucht keine Spur.
Die Sonne scheint durch die Baumschulen auf meinem Weg. Noch scheint das Leben wie erstarrt, dabei sehe ich im Hintergrund die Rehe springen. Aber auch das interessiert Doxi nicht.
Der große 18-Loch-Golfplatz befindet sich noch im Winterschlaf, aber dafür blühen auf dem Parkplatz davor bereits die Haseln. Gut, wenn da man kein Allergiker ist. Hatschi, hatschi, hatschi.
Hmmm, das schmeckt vielleicht. Gut, dass ich gleich eine große Portion gekocht habe.
Also, mit den vielen Gewürzen beim Indisch-Kochen, das bekomme ich ja nichtimmer auf Anhieb hin. Aber heute hat es mal richtig gut geklappt.
Mein Curry mit Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Steinpilzen und Brechbohnen ist wirklich gelungen. Spontan habe ich auch noch etwas Schafskäse hinzugegeben. Und Morgen dürfte es nach meiner Erfahrung sogar noch etwas vollmundiger schmecken. Ist auf jeden Fall genug da für die kommenden Tage. Ich freu’ mich drauf.
Zum Geburtstag darf man sich ja mal was gönnen. Ich leiste mir heute meine letzte verbliebene Droge: Nutella. Für mich der „geilste Stoff“ der Welt.
Das 400-Gramm-Glas wird sicher schon in wenigen Tagen lustvoll leer gelöffelt sein, so viel darf man verraten. Weil es immer so kommt. Ich spüre das Dopamin schon die Großhirnrinde hinaufkriechen 😉 Yumyumyum.
Anschließend gibt’s aber auch erst einmal nichts mehr von dieser süßen Sünde und zwar für eine ganze Weile. Denn der Untergang beginnt beim Kauf. Soviel habe ich mit meinen 58 Lenzen gelernt.
Doch dieser wiederkehrenden Versuchungkann ich im Alltag mittlerweile gut widerstehen. Glücklicherweise. Aber heute ist ja nicht Alltag, sondern Geburtstag. Einmal im Jahr. Wie gesagt, da darf der Löffel kreisen.
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