Täusche ich mich, oder hat die Natur am Ende des Sommers tatsächlich einen Hang zur Farbe lila? Ich bin unterwegs im Nationalpark Eifel, und was mir jetzt, Mitte August, noch an blühenden Wildblumen begegnet, ist in den seltensten Fällen weiß, gelb oder blaublütig, sondern vor allem lilafarben. Seht selbst …
Unrerwegs zwischen Schleiden und Gemünd
Mitten im Wald: Eine Lichtung mit blühendem Heidekraut (Calluna vulgaris)
Mein Lieblingsort: Platz 27 mit wunderbarem Schatten im Sommer durch die großen Bäume
Wenn ich mal wieder mit dem Womo losziehen will, aber nicht viel Zeit habe, gehe ich regelmäßig in Gemünd im Nationalpark Eifel vor Anker. In weniger als anderthalb Stunden bin ich da.
Hier kenne ich viele schöne Wanderwege, habe einen wunderbaren Blick aus dem Womo in den Kurpark und kann mit Doxi schön durch die Urft staksen.
Die eine Hälfte des Tages verbringe ich mit Wandern und Yoga, den Rest mit Arbeiten oder Lernaufgaben am Computer. Derzeit bereite ich mich auf mein Studium der Psychologie vor, das offiziell am 1. Oktober beginnt. Damit geht der Lernstoff in den kommenden Jahren so schnell wohl nicht mehr aus 😉
Passend zum heutigen Welttag der Fotografie besuche ich zwei Fotoausstellungen in der privaten Sammlung Philara in Düsseldorf-Flingern.
Die Ausstellung „Wounds Healed, Tales Etched“ zeigt Fotokunst der aus Bangladesch stammenden Sumi Anjuman. Charakteristisch für ihre Arbeit ist die Bearbeitung der Aufnahmen mit Übermalungen, Stickereien und die Ergänzung durch archivarischen Materialien.
Gezeigt werden zwei Fotoserien, die in der mehrjährigen Auseinandersetzung mit Menschen aus der lokalen LGBTQ-Gemeinde entstanden sind. Deren Sichtbarkeit ist innerhalb der muslimisch-konservativen Gesellschaft von Bangladesch extrem eingeschränkt.
In dem asiatischen Land leidet die queere Communityunter einer starken Unterdrückung, die zu gesellschaftlicher Ausgrenzung und immer wieder auch zu Morden und Selbstmorden führt.
Die zweite Serie thematisiert sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungskultur in patriarchalen Strukturen. Anjuman bearbeitet dies gemeinsam mit einer Überlenden von mehrfachem sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung. Die Aufnahmen wirken subtil, weil sich der Horror oft erst auf den zweiten Blick entfaltet.
Eigentlich unauffällig, allein etwas Wichtiges ist hier auf merkwürdige Weise nicht präsent
„In Abwesenheit“ lautet der Titel der zweiten aktuellen Fotoausstellung in der privaten Düsseldorfer Kunstsammlung Philara.
Die Werke von verschiedenen Fotokünstlernhaben eines gemeinsam: Es fehlt etwas. Oft sind es Menschen, zuweilen auch deren Körperteile oder andere Elemente, die auf merkwürdige Weise nicht präsent sind. Eine hintersinnige Ausstellung.
Gut besucht: Jung und Alt vor dem Musikpavillon im Hofgarten.
Jedes Jahr veranstaltet meine geliebte Jazz-Schmiede im August an vierSamstagen kostenlose Jazz- und Weltmusik-Konzerte im Düsseldorfer Hofgarten. Die drei ersten Termine in diesem Sommer habe ich leider verpasst, aber beim letzten Konzertnachmittag bin ich dabei.
Heute ist es auch einmal nicht übermäßig heiß. Die Bänke und Rasenflächen vor dem Hofgarten-Pavillon sind prall gefüllt. Es herrscht eine ausgelassene Atmosphäre, und die beiden heute eingeladenen Bands bieten wirklich Jazz vom Feinsten.
Als Erstes spielen Jarry Singla’s Eastern Flower, ein Trio mit indischen Wurzen bestehend aus Jarry Singla am Piano, Ramesh Shotham an Schlagzeug und Perkussion, sowie Christian Ramond am Kontrabasse. Die Vielfalt indischer Musikkultur trifft dabei auf europäische Harmonik und reißt die Besucher regelrecht mit.
Ich habe beim anschließenden CD-Verkauf selten so eine lange Schlange gesehen. Auch ich erwerbe eine aktuelle CD und eine ältere von 2013. Beide Alben gefallen mir beim Anhören zu Hause ausnehmend gut.
Anschließend spielen die Benny Greb’s-Brass Band des international anerkannten Schlagzeugers Benn Greb. Gemeinsam mit seiner Band Moving Parts wurde er bereits mit dem angesehenen Echo Jazz Award ausgezeichnet.
Im Hofgarten präsentiert die Band heute eine kraftvolle und mitreißende Fusion aus Jazz und Funk. Da muss man einfach mitwippen. Schade, dass ich die vorhergehenden Termine verpasst habe, denn das heute war wirklich phänomenal.
Die Eastern Flowers auf der Bühne
Von links: Jarry Singla, Christian Ramond und Ramesh Shotham
Gekauft: Zwei CDs der Eastern Flowers
Stimmungsvoller Einzug der Benny Greb’s-Brass Band
Von links: Jakob Bänsch,Felix Eilers, Benny Greb ,Tobi Zillner
Mein erstes Gericht mit Süßkartoffeln. Ich bin gespannt.
Na, das ist doch mal ein Curry nach meinem Geschmack. Diese Kombination aus Süßkartoffeln, Paprikastücken und roten Linsen wird in einem Topf gekocht. Als Flüssigkeit kommt eine Dose Kokosmilch und halb so viel Gemüsebrühe hinzu.
Dazu etwas Tomatenmark und als Gewürze Currypulver, Kurkuma und etwas Garam Marsala. Nach rund 25 Minuten sind die Süßkatoffelstücke und die Linsen weich gekocht. Dann nach einmal abschmecken und mit gewürfeltem Feta-Käse und frisch gehackten Kräutern servieren.
Das ist vielleicht lecker! Gut dass, ich nach dem Essen noch vier Portionen übrig habe. Wer auch einmal von diesem köstlichen Gericht probieren möchte, bitte melden 🙂
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