An der Ruhr ist Mülheim am grünsten und vielleicht auch am schönsten. Mit Doxi bin ich heute zwischen dem Wasserbahnhof Mülheim und den Saarn-Mintarder-Ruhrauen unterwegs.
Der Tag soll heiß werden, deshalb sind wir schon um 7 Uhr losgefahren. Tatsächlich ist es in Mülheim bei unserer Ankunft 50 Minuten später noch schön kühl, aber leider auch dicht bewölkt.
Bei Sonnenschein wären die Aufnahmen von der Landschaft an der ruhig dahinziehenden Ruhr sicher noch schöner geworden. Aber dafür kommen wir auf unserer knapp 9 Kilometer langen Wanderung auch nicht ins Schwitzen. Und das ist in diesen Tagen doch auch schon mal was 🙂
Das Areal ist bei Erholungssuchenden aus Mülheim und Essen gleichermaßen beliebt. Doch zu dieser frühen Stunde sind außer uns fast nur Bird-Spotter mit riesigen Objektiven vor ihren Kameras unterwegs. Schließlich sind die Ruhrauen ein Paradies für Wasservögel und entsprechend viel gibt es hier zu fotografieren.
Heute habe ich mich endlich einmal an die Zubereitung von indischem Naan-Brot als Beilage zu einem köstlichen Zucchini-Masala gewagt. War natürlich gar nicht so schwer, wie ich gedacht hatte (immer das Gleiche).
Mehr als 150 g Weizenmehl, 50 g Weizen-Vollkornmehl, etwas Salz, Zucker, Öl und 130 ml warme Milch braucht es nicht, um eine kleine Portion Teig zu kneten.
Diese wird dann portionsweise mit einem Nudelholz ausgerollt und in der Pfanne von beiden Seiten kurz ausgebacken. Mehr als vierzig Sekunden braucht es nicht pro Seite, wenn der Teig ganz dünn ist.
Das frische, warme Brot duftet nicht nur wunderbar, sondern schmeckt auch ganz lecker. Vor allem, wenn man das frische Zucchini-Masala darin einrollt. Muss ich jetzt wohl öfters machen, wenn ich indisch koche, glaube ich 🙂
In einer Ausstellung im Polnischen Institut Düsseldorf setzt sich der vielfach ausgezeichnete Nicolas Grospierre spielerisch mit der Utopie des grenzenlosen Wachstums auseinander.
Grospierre (*1975) gilt als einer der bedeutendsten polnischen Gegenwartskünstler. Sein Arbeitsfeld umfasst Objektkunst, Installationen und Videofilme, aber vor allem die Architekturfotografie.
Denn besonders in Stadtplanung und Architektur entdeckt er das Illusorische der modernistischen Ideale.
Der Titel der Düsseldorf Ausstellung lautet „Photography Degrowth“. Der Künstler versammelt darin eine Reihe von ikonischen Fotografien und Objekten. Jedes der gezeigten Werke bezieht sich in tiefsinniger Weise auf die Idee des Postwachstums und kreist dabei um Architektur.
Die Ausstellung vermittelt dem Besucher das Gefühl, eine andere räumliche und mentale Dimension zu betreten. Man sieht vertraute Dinge, die man jedoch in dieser Weise noch nie erlebt hat. Daumen hoch von mir, auf jeden Fall.
Heute feiert mein Schatz einen runden Geburtstag – und ist gar nicht da (schnief), weil sie in Los Angeles weilt. Dabei ist hier, in Good ol‘ Germany, ein feiner Gabentisch für sie aufgebaut.
Ich habe sogar einen Kuchen gebacken. Den muss ich wohl nun allein verspeisen. Wie schrecklich! Na gut, vielleicht isst ja meine Mom noch etwas mit 😉
Aber wie schön, dass wir heutzutage problemlos Bildtelefonieren können, auch über Zeitzonen, Meere und Kontinente hinweg. So kommen meine Geburtstagsküsse trotzdem auf die Minute pünktlich an. Mein lieber Schatz, ich wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag und einen ganz bezaubernden Tag im fernen Hollywood.
Liebespfeife, die ins Schwarze treffen
Bleibt stehen, bis mein Schatz zurück ist
Ein Bilder Memory zum Geburtstag – gut für uns „alte Leutchen“ (na ja, noch nicht ganz)
In der Düsseldorf Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus wird zurzeit eine spannende Fotoausstellung über Erinnerungsorte in der Landeshauptstadt gezeigt.
Die Aufnahmen stammen von dem Fotografen Thomas Stelzmann. Sie zeigen, dass sich das Erinnern an eine düstere Zeit inmitten der pulsierenden Großstadt vollzieht.
Die abgelichteten Mahnmale erinnern an alle Gruppen der Verfolgten: Juden, Sinti & Roma, Widerständler, Pfarrer, KZ-Häftlinge, die während der NS-Diktatur bedrängt, verurteilt, verschleppt, gequält oder ermordet wurden.
Es begann mit den Gräueltaten nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, fand seinen widerwärtigen Höhepunkt in der Deportation von mehr als 5.000 Düsseldorfer Juden in die Vernichtungslager und endete nicht bis zum letzten Tag des Krieges.
Noch wenige Stunden vor der Einnahme Düsseldorfs durch die Alliierten wurden vier Bürger, die die Stadt kampflos den anrückenden Amerikanern übergeben wollten, standrechtlich als Verräter am Deutschen Volk erschossen.
Das Grauen war an vielen Stellen präsent, auch das wird in den Fotografien deutlich. Damit nicht einfach Gras über die Sache wächst, ist das Erinnern so wichtig. Eine bewegende Ausstellung, wie ich finde.
Kaernsntraße 67: Gedenken an die 1938 zerstörte Düsseldorfer Synagoge
Vom Güterbahnhof Derendorf wurden die Menschen deportiert
Ehra (Ida Meinhard)- ein Mädchen, das den Mord an den Düsseldorfer Sinit und Roma überlebte
Gedenkstein für die Widerständler Erich Klausener und Leo Statz
Tafel für den widerständigen Pfarrer Joseph Rossaint
Erinnerungszeichen für das KZ-Außenlager in Stoffeln
Erinnerungszeichen für das KZ-Außenlager in Stoffeln
Schwarzer und Kommunist: Der 1933 von SS-Männern ermordete Hilarius Gilges
Stele für den in Auschwitz ermordeten Künstler Julo Levon
Glaube, Liebe, Hoffnung: Drei Nonnen auf dem Nordfriedhof
Hans Traxler zeichnet Goethe – seit mehr sechsJahrzehnten
Bis vor wenigen Tagen wusste ich gar nicht, dass Düsseldorf ein Goethe-Musuem mit der nach Weimar bedeutendsten Sammlung von Goethe-Schriften, Dokumenten und Ausstellungstücken besitzt.
Tatsächlich hat der große deutsche Dichter im Laufe seines Lebens nur wenige Wochen in der damaligen Residenzstadt am Rhein verbracht.
Doch Düsseldorf ist in den 1950 Jahren in den Besitz einer riesigen Goethe-Sammlung aus dem Vermächtnis von Anton Kippenberger gelangt, dem langjährigen Leiter und Inhaber des berühmten Insel-Verlags zu Leipzig.
Die Landeshauptstadt hat sich im Stiftungsvertrag vom 13. Februar 1953 zu Ausstattung, Unterhalt und Entwicklung der Sammlung verpflichtet und diese im prächtigen Schloss Jägerhof am Rande des Hofgartens untergebracht.
Die Sammlung ist viel zu groß, um sie vollständig dort auszustellen und gemäß moderner Museumspädagogik werden stets nur Teile gezeigt und durch aktuelle Sonderausstellungen ergänzt.
Goethe-Werk vor dem Schloss
Derzeit werden im Schloss Zeichnungen von Hans Traxler als Sonderausstellung präsentiert. Der Autor, Zeichner und Illustrator Traxler ist ein Meister der komischen Kunst und ein Goethe-Kenner. Seit mehr als sechs Jahrzehnten widmet er sich dem Weimarer Klassiker in Büchern und Cartoons.
Traxler porträtierte den Schabernack treibenden Autor in Rom genauso wie den Meister im Garten, am Computer oder bei der Morgengymnastik.
In diesem Jahr wird Goethes 275. und Traxlers 95. Geburtstag gefeiert. Das Genie der Wortkunst und das Genie des Cartoons begegnen einander in dieser Sonderausstellung, die passend zur Fußball-EM zeigt, dass Goethe stets am Ball bleibt.
Schloss Jägerhof (Foto Jörg Wiegels | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Ehemaliger Ballsaal im Obergoschoss des Schlosses
Blick aus dem Ballsaal in den Hofgarten
Goethe bleibt am Ball
Hans Traxler zeichnet Goethe – seit mehr als sechs Jahrzehnten
Goethe und die Raupe
Goethe-Aphorismen
Lebendmaske von Goethe
Exponate zur Goethes-Farbenlehre
Goethe-Zeichnng
Modell von Goethes-Wohnhaus in Weimar
Modell von Goethes Gartenhaus in Wiemar
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