Duftende Schönecker Schweiz

Duftende Schönecker Schweiz
Schönecken, 10. Mai 2024

Beim Aufstieg zur Burgruine Schöneck

Anfang Januar war ich zum ersten Mal zum Wandern in der bezaubernden Schönecker Schweiz unweit von Prüm in der Westeifel. Damals war es winterlich grau und die Laubbäume kahl. Vier Monate später bin ich wieder hier und nun ist alles erblüht und ergrünt.

Gemeinsam mit Heike und Doxi laufen wir eine 10 km lange Runde durch den nach Zwiebeln und Knoblauch duftenden Buchenwald. Es ist der blühende Bärlauch, der diesen markanten Geruch verströmt.

Gestern war Christi Himmelfahrt. Das sind die Tage, in denen sich traditionell viele katholische Pilgergruppen aus dem Rheinland auf den Weg nach Trier begeben.

Mitten im Wald begegnen wir einer Düsseldorfer Fußgruppe, deren Besenwagen sie auch auf den abgelegensten Wegen zu begleiten scheint. Na, da kann ja beim Pilgern nichts schiefgehen 🙂

Im Anschluss an die wunderschöne Wanderung wollen wir in Prüm lecker Wild essen gehen, doch mit Hund gewährt man uns leider keinen Einlass. Stattdessen beschließen wir Kuchen zu kaufen und haben dabei richtig Glück: Im Café Alsen nahe des Marktplatzes gibt es wirklich fantastische Torten!

Wir ordern jeweils einmal Quark-Mohn, Schoko-Praline, Obst-Salat und Schmand-Kirsche zum Mitnehmen und sind hinterher im Wohnmobil total beseelt von dieser köstlichen Kuchenpracht.

( MITI )

Die Iris blühen

Die Iris blühen
Büttgen, 7. Mai 2024

Iris und Azaleen blühen gerade

Vor einigen Jahren haben wir bei einem renommierten Iris-Zuchtbetrieb in Frankreich verschiedene Variationen als Blumenzwiebeln bestellt und in unserem Garten gepflanzt. Leider sind nicht alle angegangen, aber die es geschafft haben, sehen wirklich prachtvoll aus. Jetzt, Anfang Mai, stehen sie voll in der Blüte.

( MITI )

Wer bitte soll das alles essen?

Wer bitte soll das alles essen?
Büttgen, 5. Mai 2024

Was vom Essen übrig blieb: Sieben Portionen Dal und noch einmal sieben Portionen Gemüseauflauf

Es heißt ja, man solle besser nicht mit knurrendem Magen einkaufen gehen, weil dann zu viel im Einkaufswagen landet. Vielleicht sollte man aber auch nicht mit knurrendem Magen kochen, weil dann zu viel im Kochtopf landet.

Ich glaube, so ist es uns heute ergangen, als wir gleichzeitig ein Dal und einen Gemüseauflauf zubereitet haben. Und das jeweils gleich mit der doppelten Menge an Zutaten, die in den Rezepten genannt waren.

Gut, dass beides lecker geworden ist, denn nun können wir eine Woche davon satt werden. Die Hälfe hätte es vermutlich auch getan 🙂

( MITI )

Pitschepatsche, Mitschematsche

Pitschepatsche, Mitschematsche
Meerbusch, 4. Mai 2024

Kein Bach, sondern der überschwemmte Wanderweg im NSG Ilvericher-Altrheinschlinge

Oh weh, wie sollen wir da nur durchkommen? Das ist ja eine riesige Matscherei!

Samstagmorgen, wir sind unterwegs im Naturschutzgebiet Ilvericher-Altrheinschlinge bei Meerbusch.

Nach dem vielen Regen des Winters und der vergangenen Frühlingswochen steht das Grundwasser richtig hoch und drückt sich in die tiefergelegenen Bereiche. Die Wege dort sind deshalb stellenweise ordentlich überschwemmt.

Wir versuchen, mit gut geplanten Schritten trockenen Fußes durch die bis zu 15 cm tiefen Wasserflächen zu gelangen, doch so richtig gelingen will uns das nicht.

Nach der x-ten Tauchfahrt für unsere Wanderschuhe geben wir auf und biegen auf einen höhergelegenen Asphaltweg ab.

Sieht aber auf jeden Fall schön aus, wie üppig grün hier gerade alles ist und wie sich die Vegetation in den Wasserflächen spiegelt. Und als wir die tiefergelegenen Bereiche hinter uns gelassen haben, geht es auch trockenen Fußes weiter zum Rhein ….

( MITI )

Erftaue bei Wevelinghoven

Erftaue bei Wevelinghoven
Wevelinghoven, 30. April 2024

Heike an der Erft

Das schöne Wetter am letzten Tag des Aprils nutzend, waren Heike, Doxi und ich heute auf einer sonnigen 9-km-Runde in den Erftauen zwischen Hülchrath und Wevelinghoven unterwegs.

Wir starten am Schloss Hülchrath und laufen am romantischen Gillbach entlang zum Kloster Langwaden. Von dort geht es durch den Langwadener-Wald zur Erft.

Bald überqueren wir die Erft und schlagen den Weg Richtung der Erftauen bei Wevelinghoven ein. Infotafeln am Fluss informieren über das reiche Pflanzen- und Tierleben in den Erftauen, Altarme der Erft.

An der alten Erftmühle in Wevelinghoven wechseln wir zurück auf die südliche Seite der Erft und laufe durch den Langwadener Wald und entlang des Gillbachs zurück zu unserem Startpunkt in Hülchrath.

Am Gillbach entdecken wir einen großen Mistelbusch, der von den Bäumen am Bachufer herabgestürzt ist. Den nehmen wir natürlich mit.

( MITI )

Wo die Traber trainieren

Wo die Traber trainieren
Willich-Schiefbahn, 29. April 2024

Mit Vollgas durch den Sand – Traber in Aktion

Eine meiner Heimatrunden um den Büttger Wald führt mich an einer Trabrennbahn mitten in den Feldern nahe der Autobahn A52 vorbei. Ich habe dort noch nie Traber gesehen, vermutlich, weil ich auch noch nie tagsüber und unter der Woche dort vorbeikommen bin.

Doch heute war alles anders: Montagmorgen kurz nach 11 Uhr sind dort sieben Gespanne unterwegs. Mal im Schritt, mal im Trab und dann gleich in atemberaubender Geschwindigkeit ziehen die Pferde und ihre Fahrer in den Sulkis an mir vorbei. Edel sieht das aus!

( MITI )