Ich arbeite mich weiter durch das Werratal langsam Richtung Westen voran. Von Creuzberg fahre ich in das 16 Kilometer entfernte thüringische Treffurt, unmittelbar an der Landesgrenze zu Hessen.
Die Stadt ist bekannt für ihren historischen Altstadtkern mit vielen restaurierten Fachwerkbauten. Das Rathaus mit seinem mächtigen rotweißen Fachwerkturm gilt als eines der bedeutendsten Fachwerkgebäude Thüringens.
Durch die Stadt fließt die Werra, durch die hier einst drei Furten führten. Daher der Name Treffurt, früher „Driefurt“.
Durch seine Lage an der Kreuzung zweier Handelsstraßen erlangte Treffurt bereits im frühen Mittelalter regionale Bedeutung. Zum Schutze der Werraübergänge wurde im 11. Jahrhundert mit der Anlage der Burg Normannstein begonnen, die weithin sichtbar über der Altstadt thront.
Nach der deutschen Teilung am Ende des Zweiten Weltkriegs litt die Stadt aufgrund ihrer unmittelbare Lage im Sperrgebiet der innerdeutschen Grenze. Entsprechend blühte die Wirtschaft und der Tourismus erst nach der Wiedervereinigung auf. Viele schon fast verfallene Fachwerkhäuser wurden aufwändig renoviert und verleihen der Stadt heute ihren Charme.
Beim Aufstieg zur Burg haben wir eine seltene Begegnung – wir treffen einen anderen Hovawart mit seinem Frauchen. Die 18 Monate alte Lily ist bereits so groß wie Doxi und mächtig an der alten Dame interessiert. Die beiden Hovis begegnen sich freundlich und ich komme mit der Halterin ins Gespräch, die US-Amerikanerin ist und mit ihrer Familie in Treffurt lebt.
Wanderkarte unserer Tour
Anfahrt auf Treffurt – überall blüht schon der Raps
Werrabrücke in Treffurt
Die Werra an der Brücke
Blick von der Werra-Brücke zum Ort
Seitlicher Blick auf das Rathaus
Rathausturm
Fachwerkhaus in der Altstadt von Treffurt
Fachwerkhaus in der Altstadt von Treffurt
Das frühere Gefängnis, Haus „Falkenstein“
Fachwerkhaus in der Altstadt von Treffurt
Fachwerkhaus in der Altstadt von Treffurt
Stadtkirche St. Bonifatius
Fachwerkhaus oberhalb der Altstadt von Treffurt
Fachwerk-Ensemble in der Altstadt
Hovawart-Treffen am oberen Ortsrand unterhalb der Burg
Ostfassade der Burg Normannstein
Südlicher Zugang Burg Normannstein
Haimatmuseum auf der Burg
Der mächtige Bergfried
Burg Normannstein
Blick von der Burg hinunter nach Treffurt ins Weratal
Kleine Stadt, große Anzahl an sehenswerten Türen. Bis zur Neuzeit gab es keine Massenfertigung und so weisen die historischen Fachwerkhäuser von Treffurt alle individuelle Türen und Portale auf. Manche sind sich ähnlich, weil dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend, aber keine gleich.
Blick von der Creuzburg in den gleichnamigen Ort an der Werra
Langsam arbeite ich mich weiter nach Westen in Richtung Heimat voran. Nach Erfurt ist mein nächstes Ziel das Werratal, das nach dem Zweiten Weltkrieg an vielen Stellen die Grenze zwischen der BRD und der DDR bildete,
Ich verbringe die Nacht an der alten Werrabrücke im historischen Ort Creuzburg. Die Brücke gilt als älteste erhaltene Steinbrücke in Ostdeutschland und wurde an Stelle einer hölzernen Brücke im Jahr 1223 durch den Landgrafen Ludwig IV. errichtet.
In den Jahren danach entstand an der Ostseite der Brücke eine hölzerne Kapelle, die dem himmlischen Schutz der Brücke und dem Wohl der Reisenden gewidmet war. 1499 wurde diese Kapelle durch einen repräsentativen Neubau aus Stein ersetzt, der dort bis heute steht.
Über die Brücke führte der Weg von Eisenach Richtung Westen zum Ort Creuzburg, der unterhalb der gleichnamigen Burganlage liegt. Die mittelalterliche Höhenburg wurde zwischen 1165 und 1170 im Auftrag von Landgraf Ludwig II. errichtet. Sie diente einst als südwestlicher Vorposten von Eisenach und ist als Schwesterburg der Wartburg bekannt.
Die Creuzburg war bevorzugter Aufenthaltsort der Landgräfin Elisabeth von Thüringen, die als Heilige Elisabeth zur deutschen „Nationalheiligen“ des Mittelalters wurde. Ich befinde ich mir hier also quasi auf historischem Boden …
Wanderkarte unserer Tour
Steinerne Werrabrücke mit Liboriuskapelle im Hintergrund
Liboriuskapelle an der Werrabrücke
Innenraum der Liboriuskapelle
Blick von der Brücke auf die Werra
Steilhang an der Ostseite der Werra
Rathaus der Stadt
Regionaltypisches Fachwerkhaus in Creuzburg
Die 1215 erbaute Nikolaikirche
Zwinger und Westtor der Creuzburg, Palas
Das Gelbe Haus (links), ehemals Gericht, und die Töpferei
Hauptgebäude mit Hotel und Standesamt
Der Brunnen (links) hat eine Tiefe von 37 Meternmehr als
Mehr als 500 Jahre alte Sommerlinde im Innenhof der Burg
Park im Innenhof der Burg
Panoramabild von der Außenmauer der Creuzburg mit Blick ins Werratal
Villa des Unternehmers und Hofphotographen Karl Festge in der Cyriakstraße 39
Von Schweinfurt bin ich nach Erfurt weitergefahren, um meine lieben Verwandten väterlicherseits zu besuchen.
Bevor wir uns am Nachmittag treffen, will ich am Vormittag den EGA-Park (Erfurter Garten Ausstellung) erkunden.
Doch das Wetter ist nicht so einladend, deshalb spare ich mir den kostenpflichtigen Besuch und laufe stattdessen ein wenig um den großen EGA-Park herum, der sich auf dem Cyriakberg befindet.
Unterhalb dieses Bergs, zwischen der Gera und mehreren öffentlichen Parks, hat sich am Beginn des 19. Jahrhunderts das Erfurter Großbürgerturm niedergelassen.
Insbesondere die Cyriakstraße ist voll mit noblen historischen Villen. Dazwischen einige wenige Mietshäuser und ganz moderne Bauten. Ich dachte ja, ich kenne Erfurt mittlerweile ein wenig, aber so habe ich die Stadt noch nie gesehen.
Auf dem Weg von München zu meinen Verwandten in Erfurt bin ich unvermittelt im Mittelpunkt der Europäischen Union gelandet. Seit dem Brexit liegt dieser geografische Punkt wenige Kilometer südwestlich von Schweinfurt.
Schon seit dem Mittelalter profitiert die Stadt am Main von ihrer zentralen Lage in der Mitte des deutschen Sprachraums und als Knotenpunkt wichtiger Handelswege zwischen Ost und West, Nord und Süd.
Schweinfurt lässt sich auf einer Deutschlandkarte leicht lokalisieren, weil es am Beginn des Maindreiecks liegt, etwa 40 Kilometer von Thüringen, Hessen und Baden-Württemberg entfernt.
Die fränkische Industriemetropole hat die zweithöchste Einpendlerquote in Deutschland, da hier große Industriebetriebe mit vielen tausend Beschäftigten angesiedelt sind. Dazu zählen die Automobilzulieferer ZFFriedrichshafen und Schaeffler KG, aber auch Unternehmen wie Fresenius Medical Care und Bosch Rexroth.
Die hübsche Altstadt befindet sich unmittelbar am Main mit dem Marktplatz und dem historischen Rathaus als Zentrum. Über das Areal verteilt haben sich einige sehenswerte mittelalterliche und neuzeitliche Bauten erhalten, darunter das Zeughaus und das Alte Zollhaus. Außerdem gibt es zwei moderne, architektonisch interessante Museumsbauten.
Wäre ich nicht gerade noch ein wenig von der Pracht Münchens geblendet, hätte ich meinen Besuch hier vermutlich noch ein wenig mehr zu schätzen gewusst.
Ich hab’s probiert, ein echtes Stück bayerisches Lebensart. Aber so richtig geschmeckt hat es nicht.
Was man so alles in 48 Stunden erleben kann, wenn eine Stadt viel zu bieten hat und man flink mit dem Fahrrad unterwegs ist. Ich habe ganz viel von den historischen Sehenswürdigkeiten Münchens gesehen, liebe Freunde wiedergetroffen, war in zwei tollen Museen, mit Doxi schön an der Isar wandern und habe dem Jugendstil in Münchner Norden nachgespürt.
Außerdem war ich im Englischen Garten und habe dort im Biergarten am chinesischen Pavillon unter Begleitung original bayerischer BlasmusikKnödel und Schweinsbraten gegessen.
Letzterer war allerdings gar nicht lecker. Doxi hat das meiste davon bekommen. Ich glaube, ich ekele mich Irgendwie langsam vor Fleisch, insbesondere vor Schweinefleisch. Und vor Bier auch, aber das ist ein anderes Thema.
Früher war ich regelmäßig in der bayerischen Landeshauptstadt zu Gast, doch nun sind seit meinem letzten Besuch zehn Jahre vergangen. Damals war Doxi gerade ein Junghund, und mit mir zum ersten Mal im Zoo (Hellabrunn). Nun blickt sie bereits langsam dem Ende ihres Lebens entgegen. Aber noch nicht sofort. Glücklicherweise.
Es war auf jeden Fall herrlich, wieder einmal hier zu sein, und das bei fantastischem Wetter. Überall in der Stadt hat es die Menschen ins Freie gezogen. An der Isar war es voll wie im Freibad. Überall wurden gegrillt und gechillt. München ist einfach sehr sehens- und lebenswert. Glücklich, wer hier eine bezahlbare Bleibe hat.
Meine Freunde Reinhard und Christiane besuchen mit auf dem Campingplatz in Thalkirchen
Neues Rathaus Müchner am Marienplatz
Mariensäule am Marienplatz
Altes Rathaus München
Heilig-Geist-Kirche am Marienplatz
Historisches Gebäude am Alten Rathaus, heute Stadtsparkasse
Haus in der Sendlinger Straße
Ruffinhaus nahe des Marienplatzes
Ruffinhaus nahe des Marienplatzes
Häuser in der Sendlinger Straße
Prächtig verziertes Rokokohaus in der Sendlinger Straße
ORAG-Haus am St. Jakobs-Platz
Ohel-Jakob-Synagoge am St. Jakobs-Platz
Orlando Haus in der Sendlinger Straße
Die Münchner Kindle Stuben
Die berühmte Feldherrnhalle, wie der Hitlerptusch 1923 ein jähes Ende nahm
Theatinerkirche St. Kajetan neben der Feldhernnhalle
Pavillon im Hofgarten
Wittelsbacherbrunnen in der Residenz
Innenhof der Residenz
Bayerische Staatskanzlei am Hofgarten
Pferdeskulptur vor dem Bayerischen Staatsarchiv
Statue auf dem Max-Josef-Platz vor der bayerischen Staatsoper
Galerie des Staatstheaters am Max-Josef-Platz
Maximilian, Kurfürst von Bayern, am Wittelsbacherplatz
Am Odeonsplatz blüht es
König Ludwig I. am Odeonsplatz
Haus am Odeonsplatz
Palais Arco-Zinneberg am Wittelsbacherplatz
Obelisk am Karolinenplatz in der Maxvorstadt. Erinnerung an die 60.000 Bayern, die mit Napoleon gegen Österreich zogen.
Propyläen am Königsplatz
Glyptothek am Königsplatz
Garten des Lenbachhauses
Prächtige Stadthäuser in der Richard-Wagner-Straße
Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in der Richard-Wagner-Straße
Noble Bauten in der Briennerstraße nahe dem Königsplatz
Noble Bauten in der Briennerstraße nahe dem Königsplatz
Portal der Bayerischen Hypotheken- ud Wechselbank in der Karl-Faulhaber-Straße
Aluminiumstandbild des Grafen Joseph von Monteglas am Promenadeplatz
Preysing-Palais
Kirche St. Michael mit der Witelsbacher Gruft
Blick zum Hochaltar in St. Michael
Deckengewölbe in St. Michael
Marienverehrug in St. Michael
Hirmerhaus in der Haupteinkaufstraße nahe St. Michael
Frontseite der Münchner Frauenkirche
Innenhof im Künstlerhaus München
Kaiser-Ludiwg-Denkmal
Kirche St. Paul in der Nähe der Theresienwiese
Bavaria Statue an der Thereseienwiese
Streetart Mural von Künslter „Jukebox“ in Thalkirchen
Alte Utting, ehemaliger Dampfer als Szenelokal auf einer Brücke
Chinesischer Pavillon im Englischen Garten
Friedensengel in den Maximiliansanlagen
Sonnenbadende am Wehrsteg zwischen Museumsinsel und Praterinsel
Schwabinger Standesamt in der Mendlstraße
Siegestor an der Leopoldstraße in Schwabing
Prächtige Villa in der Leopoldstraße
Alois-Alzheimer-Haus in der Königinstraße in Schwabing
Skulptur vor einem Gebäude der Münchner Rückversicherung in Schwabing
Hauptgebäude der Münchner Rückversicherung im Schmuckhof
Portal im Hauptgebäude der Münchner Rückversicherung im Schmuckhof
Gartenansicht des Hauptgebäudes der Münchner Rückversicherung im Schmuckhof
Skulptur vor einem Gebäude der Münchner Rückversicherung in der Leopoldstraße
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