Man ist das ungemütlich heute draußen. Es stürmt und regnet in Strömen bei lauen 11 Grad. Die Feldwege rund um unser Dorf sind mittlerweile total vermatscht. Alles hat sich so richtig schön mit Wasser vollgesogen.
Gut, dass ich mir für diese Wintersaison Wandergummistiefel zugelegt habe. Ohne die käme ich heute nicht trockenen Fußes durch unsere Standard-Feldrunde.
Doxi ficht das alles nicht an. Sie ist gut gelaunt, springt herum, verlangt nach Stöckchen und zerrt an ihrer Leine, wenn ich gerade nichts zum Herumbeißen für sie zur Hand habe.
Auf den Feldwegen stehen bereits großflächig Pfützen
Ich bin ja nicht so der große Küchenheld, aber wenn die Adventszeit naht, packt mich regelmäßig der Ehrgeiz. In diesem Jahr habe ich wieder Yoga-Plätzchen für all meine Freunde und Lieben gebacken.
Aber keine Sorge, Yogisch (also vegan) ist hier nicht der Teig, sondern nur die selbstgemachten Yoga-Formen aus meinem 3D-Drucker. In diesem Jahr gab es den Baum, den Schneidersitz, eine Lotusblume, ein großes Om, einen Buddha und natürlich auch einen Tannenbaum, der darf nicht fehlen. Lasst es Euch schmecken!
Vielleicht zum letzten Mal in diesem Jahr habe ich heute im Garten Yoga praktiziert. Denn langsam wird es kalt, grau und windig draußen – November halt. Aber plötzlich und zwischendurch zeigte sich heute Morgen die Sonne und es gab Windstille, das wollte ich unbedingt nutzen. Und gegen die Kälte hilft ja ein Pullover und eine zügige Runde von Sonnengrüßen 🙂
Ein hübscher Ganesha, gesehen im Hafengebiet von Düsseldorf
Bevor uns der Winter in die Farbenlosigkeit stürzt, dreht der Herbst noch einmal so richtig auf, mit stimmungsvollen Motiven und kraftvollem Colorit. Hier einige meiner schönsten Schnappschüsse aus der näheren Umgebung.
Rot, Gelb, Grün: Vergänglich wie eine Ampel-Koalition
Der Traum vom Herbsbunt lebt – für einen Augenblick
Hui, wie das Jahr voranschreitet: Jetzt wird auf den Feldern rund um mein Heimatdorf schon wieder die Ernte eingefahren und das Korn gemäht. Überall sieht man die Mähdrescher emsig am Werk, wie sie Bahn um Bahn die Felder durchpflügen, die Ähren aufnehmen, das Korn behalten und das Stroh wieder auswerfen.
Dahinter rollen die Strohsammler durchs Feld. Sie nehmen das Stroh auf, pressen und stampfen unentwegt und lassen alle paar hundert Meter große runde Ballen zurück – alle von gleicher Größe.
Viele davon werden bald schonin den zahllosen Reitställen unserer Region landen.
Wie ich gelesen habe, hatten in einigen Landstrichen im Süden und Westen Deutschlands Starkregen und Hagel Ende Juni heftige Schäden in der Gerste hinterlassen.
Auch bei uns sind die Erntefenster zwischen den Regenschauern derzeit kurz. Aber die Erträge sind heuer ordentlich, wie mir ein befreundeter Landwirt kürzlich berichtete.
Bald schon werden die abgeernteten Felder umgepflügt und wieder neu eingesät. Dann ist der Sommer fast schon vorüber und der Jahreszyklus geht weiter seinen Gang …
Die erste Frühlingsblüte ist vorüber – jetzt dominiert das frische Grün
„Ist der Mai kühl und nass, füllt’s dem Bauern Scheun‘ und Fass“, weiß der Volksmund zu berichten. Und so wie in dieser Bauernregel wirkt es gerade auch in den Feldern und Baumschulen rund um mein Heimatdorf: seit es in den letzten zwei Wochen ordentlich geregnet hat, grünt und sprießt und wächst alles wie verrückt.
Am Ende eines wechselhaften Tages laufe ich zehn Kilometer über Land, um meinen Schatz in die Arme zu schließen. Und staune nicht schlecht, wie verschwenderisch die Natur jetzt mit ihren Talenten um sich wirft.
Der Raps ist in dieser Woche gefühlt noch einmal einen halben Meter in die Höhe geschossen. Die filigranen Samen der Löwenzähne segeln wie kleine Fallschirmspringer zu hunderttausenden im Wind.
Sogar der Weizen hat sich bereits geöffnet und seine jungen Ähren freigelegt. Dazu ein kontrastreicher Himmel zwischen Wolkenloch und der nächsten Regenfront – das alles sieht so richtig satt aus.
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