Schlagwort-Archive: Gemünd

Pengpeng, aber Doxi bleibt cool

Pengpeng, aber Doxi bleibt cool
Gemünd, 20. Juli 2026

Die feine Doxi: hebt nicht einmal mehr den Kopf, wenn es knallt

Seit dem Wochenende läuft in Gemünd, wo wir gerade mit dem Wohnmobil stehen, das jährliche Schützenfest. Auf dem Gelände des Schützenvereins hinter dem Kurpark, keine zweihundert Meter entfernt, wird teilweise über Stunden alle 60 Sekunden mit Kleinkalibergewehren geschossen.

Bei den ersten lauten Knallgeräuschen am Samstag hat Doxi noch ganz aufgeregt in die entsprechende Richtung geblickt, doch schnell hat sie verstanden: mit mir hat das alles offensichtlich nichts zu tun.

Mittlerweile zeigt sie keinerlei Reaktion mehr, wenn ein neuer Schießwettbewerb beginnt. Pengpeng, und sie hebt nicht einmal den Kopf. Nur wenn im Schützenzelt zum zehnten Mal DJ Ötzi läuft, schaut sie angewidert zur Seite

( Michael Tischer )

Nur noch 20 Grad: Womo ahoi

Nur noch 20 Grad: Womo ahoi
Gemünd, 18. Juli 2026

Doxi hat sich gleich an ihren Lieblingsplatz unter dem Wohnmobil verzogen

Puh, nach mehreren heißen Sommewochen mit Temperaturen von 30, 35, bis hinauf zu 40 Grad, wird es zu Beginn der Sommerferien in NRW endlich etwas kühler. Die kommende Woche verspricht nur noch Werte um die 20 Grad und deshalb bin ich sofort mt Doxi in See gestochen zu unserem Lieblingswomostellplatz in Gemünd am Nationalpark Eifel.

Vorher war ich noch mit der alten Date beim Tierarzt für eine erneute Librela-Spritze und einen Check-Up. Das, was ihr Beschwerden bereitet, sind alles ganz normale degenerative Alterserscheinungen, wurde mir erneut bestätigt, da kann man nicht mehr viel machen, aber deswegen muss sie auch noch nicht heute oder morgen in den Hundehimmel aufsteigen.

Wir haben Glück und erwischen auf dem fast voll besetzten Stellplatz einen schönen Platz unter Bäumen direkt vor der Kurparkwiese, die mittlerweile zum Disco-Golf-Parcour ausgebaut wurde. Vor uns spielt gerade eine Großfamilie. Jung und Alt wollen mit möglichst wenig Würfen ihren Frisbee in den nächsten Korb bringen, und alle sind mit Eifer bei der Sache.

Ich bin froh, endlich wieder On-the-Road zu sein. Viele zu lange war ich wegen der hohen Temperaturen nicht mehr mit Doxi und dem Womo unterwegs. Aber jetzt ist erst einmal wieder alles gut. Eine Woche soll es schön kühl bleiben, immer auch mit ein bischen Sonne. Ich habe meine Studienunterlagen dabei, meine Gitarre, meine Yogamatte sowieso und ich bin zuversichtlich, das wird eine schöne Woche werden – eine willkommene Erholung von den überhohen Temperaturen.

( Michael Tischer )

Erste Womo-Tour 2026

Erste Womo-Tour 2026
Stellplatz Gemünd, 3. März 2026

Sonnenaufgang über dem Kurpark von Gemünd

Meine erste Womo-Tour des Jahres führt mich nicht weit weg von zuhause, denn ich muss erst einmal schauen, was mit Doxi noch geht, wie ich sie mit ihrer wackeligen Hüfte ins Womo bekomme und wieder hinaus und ob sie noch an ihren Lieblingsliegeplatz unter dem Motorblock krabbeln kann und zurück.

Deshalb bin ich zunächst einmal nur die 100 km nach Gemünd in den Nationalpark Eifel gefahren. Hier stehen wir sicher, ich kann Doxi auch mal für eine mehrstündige Wanderung alleine draußen unter dem Wohnmobil lassen und es gibt gutes WLAN, sodass ich arbeiten kann.

Die gute Nachricht ist, es geht mit Doxi. Die schlechte: Die Duscharmatur hat sich über den Winter einen Frostschaden zugezogen und leckt, sobald ich die Wasserpumpe anschalte. Dadurch kann ich auch die anderen Zapfstellen in Küche, Bad und Toilette erst einmal nicht nutzen. Ja, geht immer was kaputt am Womo. Muss ich ein paar Tage mit Wasser aus dem Eimer leben, so ist es halt.

Aber ich freue mich, endlich mal wieder unterwegs zu sein, und das Wetter in dieser Woche ist einfach perfekt: jeden Tag 11 Stunden Sonne bei 17 Grad. Komisch, dass der Womo-Stellplatz unter der Woche trotzdem so leer ist. Heute stehen hier nur fünf Fahrzeuge, wo es an Wochenenden bis zu 60 sein können. Ist aber nicht unangenehm.

( Michael Tischer )

Zehn Tage auf meinem Liebingsplatz

Zehn Tage auf meinem Liebingsplatz
Gemünd, 13.04.2025

Blick auf den Stellplatz. Etwas rechts von der Bildmitte: Ich 🙂

Seit 15 Jahren bin ich – mit vielen Unterbrechungen – auf Deutschland-Tour. Mehr als 1.300 Orte habe ich bereits besucht, auf mehr als 600 Wohnmobil-Stellplätzen übernachtet. Doch es gibt nur einen Stellplatz, den ich regelmäßig aufsuche: den Wohnmobilhafen am Nationalpark Eifel in Gemünd.

Hier komme ich hin, wenn ich arbeiten oder studieren will. Morgens und abends wird mit Doxi schön gewandert, dazwischen Yoga praktiziert und am Computer gearbeitet. Immer mit herrlichem Blick auf den Kurpark und dem Buchenwald des Kermeters gleich hinter mir. Ich liebe diesen Platz!

Jetzt war ich wieder zehn Tage dort, habe Statistik gepaukt, das Voranschreiten des Frühlings genossen und bei herrlichem Sonnenschein meine neue Drohne ausprobiert. Das folgende Video ist dabei entstanden.

Zehn Tage auf meinem Liebingsplatz
( Michael Tischer )

Auf dem Katzentrail

Auf dem Katzentrail
Gemünd / Schleiden, 24. August 2024

Vogelsang – in Stein gegossene Nazi-Ideologie

Zum ersten Mal seit bestimmt fünf Jahren bin ich heute mit Doxi den beliebten Katzen-Trail von Gemünd hinauf zur NS-Ordensburg Vogelsang gelaufen. Hinter dem Relikt des Nazi-Wahnsinns geht es steil hinunter zum Urftstausee und entlang des Flusses zurück nach Gemünd.

Ich bin ein wenig stolz auf meine Doxi, dass sie die 15 km lange Strecke mit mehreren steilen Anstiegen und 260 Höhenmetern in ihrem zwölften Lebensjahr noch so fein bewältigt hat. Die alte Dame ist einfach noch gut im Training – toi, toi, toi.

( Michael Tischer )

Vorsicht, Schlange!

Vorsicht, Schlange!
Gemünd / Schleiden, 21. August 2024

Schlingnatter auf dem Weg in die Büsche

Vorsicht, Schlange!

Gut, dass sie harmlos ist

Schlangen sind bei uns in NRW ja alles andere als ein alltäglicher Anblick, und so brauchte ich heute einen Moment, um zu begreifen, was sich da auf dem Womo-Stellplatz in Gemünd vor mir über die Straße windet.

Und auch Doxi wäre beinahe planlos in das rund 70 cm lange Reptil hinein gestapft, wenn ich sie nicht noch schnell zurückgerufen hätte.

Nur gut, dass mein Handy zu Hand war. Es handelt sich um eine Schlingnatter, eine von drei Schlangenarten, die in NRW heimisch sind.

Der Name „Schlingnatter“ geht auf das Verhalten zurück, dass größere Beutetiere umschlungen und erstickt werden, bevor sie im Verdauungstrakt der Schlange landen.

Für den Menschen ist die relativ kleine und ungiftige Schlange glücklicherweise vollkommen ungefährlich. Trotzdem hatte ich ganz schön Respekt, einfach aus Unkenntnis.

( Michael Tischer )