Wieder ein kalter Frühlingstag mit herrlichem Sonnenschein. Mit dem Fahrrad mache ich mich auf zur sieben Kilometer entfernten ehemaligen NATO-Raketenstation bei Neuss. Dort hat seit 2004 die Langen Foundation ihren Sitz, eine private Kunststiftung, die der Kunstsammlung von Marianne und Viktor Langen gewidmet ist.
Der Ausstellungskomplex mit einigen bemerkenswerten Bauwerken wurde von dem japanischen Architekten Tadao Ando entworfen. Charakteristisch ist die sichtbare Struktur der Schaltafeln an den Wänden aus geglättetem Beton.
Das aus Beton, Glas und Stahl errichtete Hauptgebäude verbirgt sich, von der Ferne kaum sichtbar, hinter begrünten Erdwällen und gräbt sich zum Teil tief in den Boden ein. Im Moment ist die Ausstellung wegen der Corona-Krise geschlossen, doch auf dem Zugangsweg am Rande einer künstlichen Wasserflächeblühen derzeit die Zierkirschen. Ganz wunderbar sieht das aus.
Kirschblüten-Allee vor der Langen-Foundation
Das erste kürzlich fertiggestellte „Haus für Musiker“
Durchgang zum Innenbereich
Was für eine Blütenpracht!
Die hochstehende Mittagssonne wirft ihre Strahlen durch das Blütendach
Was macht man, wenn man wegen der Corona-Krise nicht weit wegfahren will, das wunderbare Frühlingswetter aber nach draußen lockt? Man läuft einfach zu Hause los und dreht eine riesengroße Runde durch die Region. So haben es Heike und ich heute gemacht, auf einer 23 km langen Wanderung, auf der wir fast sieben Stunden unterwegs waren.
Los ging es bei mir Zuhause in Büttgen. An der prächtigen Braunsmühle vorbei laufen wir durch die Felder in Richtung Neuss. Am Westrand der „Quirinunsstadt“ treffen wir auf den Jostenbusch und den von Napoleon erbauten Nordkanal, der einstmals den Rhein bei Neuss mit der Maas bei Venlo verbinden sollte.
Dem Nordkanal folgen wird durch den Neusser Stadtpark bis zur Obererft, einem künstlichen Erftkanal, der im Mittelalter der Speisung des Wassergrabens rund um die Neusser Stadtbefestigung diente.
Am Zusammentreffen von Nordkanal und Obererft befindet sich das vor wenigen Jahren restaurierte Epanchoir, eine von den Franzosen errichtete Wasserstraßenkreuzung, die zu Napoleons Zeiten als ingenieurtechnische Meisterleistung galt.
Von dort folgen wir der Obererft durch den Reuschenberger Busch bis zum Kinderbauernhof Selikum und dem angrenzenden Selikumer Park mit seinem großen Rotwildgehege. Als Kind war ich mit meinem Vater oft hier – bald 45 Jahre ist das her.
Im Park treffen wir auf die Erft, der wir in westlicher Richtung bis zur Eppinghover Mühle und der Museumsinsel Hombroich folgen. Dahinter schlagen wir eine nördliche Richtung ein. Wir steigen aus der Erftniederung nach Holzheim auf und laufen an der Neusser Skihalle vorbei.
Dahinter geht es über Grefrathzurück nach Büttgen, das wir nach fast sieben Wanderstunden reichlich erschöpft wieder erreichen. Wahnsinn, wie viel Unbekanntes wir auf dieser Tour entdeckt und wie viel Sonne wir dabei getankt haben. Das hat sich wirklich gelohnt.
Die Braunsmühle am Rande von Büttgen
Blühende Sträucher bei Büttgen
Auf dem Eselspfad am Rande des Jostenbusches
Am Nordkanal zwichen Neuss und Kaarst
Nordkanal am Rande der Neusser Innenstadt
Prächtige Stadthäuser am Rande des Neusser Stadtgartens
Coronoa-Hilfsangebot an einem Haus in der Neusser Innenstadt
Fontäne im Weiher des Neusser Stadtgartens
Wunderschöne Magnolie im Neusser Stadtgarten
Skulptur „der Gänsepeter“ im Neusser Stadtgarten
Blühende Forsithien am Nordkanal
Informationsausstellung am Epanchoir, der Wasserkreuzung von Nordkanal und Obererft
Wasserkarte mit Rhein, Maas und dem nie fertiggstellten Nordkanal als Verbindung
Französische Offiziere bei den Vermessungsarbeiten zur Errichtung des Nordkanals
Abfluss der Obererft aus dem Epanchoir
Blühende Zierkirschen an den Augustinus-Kliniken in Neuss
Skulptur am Eingang der Augustinus-Kliniken in Neuss
So hell heute, ich bekomme die Augen kaum auf
Hübsche Eselchen im Kinderbauernhof Selikum
Abzweigung von Obererft und Selikumer Mühlenerft im Selikumer Park
Wehr an der Obererft im Selikumer Park
Zwei Schwäne beim Liebestanz im Selikumer Park
Rotwild im Selikumer Park
Große Brata-Mühle an der Erft bei Weckhoven
Ruine der Kylburg an der Erft bei Eppinghoven
Portal des früheren Klosters Eppinghoven
Zufahrt zum ehemaligen Klostergelände
Das ehemalige Kloster Eppinghoven
Wohnbereich an der alten Eppinghover Mühle
Aufspaltung der Erft an der Eppinghover Mühle
Blick von der Eppinghover Erftbrücke auf den Fluss
Endlich mal wieder etwas Sonne – schnell raus hier und an den Rhein, der sich zurzeit auf den Überflutungsflächen im Neusser Süden breit gemacht hat. Noch wirkt die Landschaft winterlich, doch an einigen Stellen zeigen sich bereits die Vorboten des Frühlings.
Mensch und Tier zieht es an diesem sonnigen Samstagvormittag nach draußen. Ich muss ein wenig mit Doxi aufpassen, denn die Dame ist heiß und hat gerade ihre Stehtage. Anderen Hundebesitzern ergeht es mit ihren Hündinnen in diesen Tagen ähnlich, wie ich beim Gespräch auf dem Rheindeich erfahre. Haben sich wohl alle in der Vorfreude auf den Frühling ein wenig synchronisiert …
Der Rhein hat sich in den Überflutungsflächen im Neusser Süden breit gemacht
Auf dem Rhein herrscht trotz des Hochwassers reger Schiffsverkehr
Wanderkarte am Rhein in Uedesheim
Erinnerung an das Fährunglück von 1947
Die Pfarrkirche St. Martinus von Uedesheim
Der Uferweg in Uedesheim ist stellenweise überschwemmt
Das erste frische Baumgrün, das ich in diesem Jahr erblicke
Auch einige Sträucher blühen bereits
Die Osterglocken freuen sich über die Sonne
Auf dem Rheindeich am Ortsrand von Uedesheim
Panoramabild vom Rheindeich zwichen Grimlinghausen und Uedesheim
Mini-Krippe aus meinem 3D-Drucker – ein kleines Weihnachtspräsent für meine Freunde
Heute bin ich mit Doxi 16 km von Büttgen nach Neuss und zurück gelaufen, um dort kleine Weihnachtspräsente für meine Freunde zu verteilen. Jeder hat eine Mini-Krippe bekommen, die ich mit meinem 3D-Drucker erstellt habe. Druckzeit jeweils rund 3,5 Stunden pro Exemplar. Plätzchen sind also schneller fertig, aber ein schöner kleiner und durchaus exklusiver Hingucker für den Schreibtisch oder den Küchentisch, wie ich finde. Denn zu kaufen gibt es diese Geschenke garantiert nirgendwo …
Eines der schönsten Waldgebiete bei uns im Rheinkreis Neuss ist der Mühlenbusch mit dem Kloster Knechtsteden an der Grenze zu Dormagen. Dort bin ich mehrmals im Jahr mit meiner Wanderfreundin Gabi unterwegs.
Heute erfreuen wir uns an den herbstlich bunten Farben des Waldes. Und wir haben Glück, denn immer wieder lugt die Sonne zwischen den Wolken hervor und lässt die Blätter erstrahlen. Fast 14 Kilometer laufen wir so durch den Wald, und die Zeit vergeht dabei wie im Fluge …
Schneechaos im Rheinland. Über Nacht hat es auch in den tiefen Lagen richtig fett geschneit. Auf den Autobahnen geht nichts mehr. Deshalb machen wir uns am Morgen von zu Hause zu einer 20 Km-Wanderung in unserer Region auf.
Wir laufen von Büttgen nach Neuss, folgen zunächst dem Nordkanal durch den Neusser Stadtpark und biegen dann zum Neusser Münster ab, um einen kurzen Blick auf den Weihnachtsmarkt zu werfen.
Anschließend geht es zum Obertor, dem letzten erhaltenen der sechs mittelalterlichen Stadttore von Neuss.
Kurz dahinter treffen wir auf das jüngst rekonstruierte „Epanchoir“, einer wasserbautechnischen Meisterleistung aus napoleonischer Zeit, als der im Auftrag des französischen Kaisers errichtete Nordkanal eine Wasserverbindung von Neuss am Rhein nach Antwerpen schaffen sollte, um England zu schwächen.
Wir folgen der Obererft in Richtung Neuss-Selikum, überqueren auf einer unglaublich steilen und heute sehr rutschigen Fußgängerbrücke die Eisenbahnstrecke Neuss-Köln und biegen bald auf den mittelalterlichen Eselspfad ein, der uns wieder Richtung Norden führt. Durch die Felder bei Neuss-Grefrath laufen wir zurück nach Büttgen, wo wir nach fünf Stunden wieder unser Zuhause erreichen.
Die Braunsmühle bei Büttgen
Dezember 2017: Ich habe doch was gehört. Wer kommt denn da?
Baumschule an der Neusser-Bauerbahn
Auf dem Eselspfad an der Morgensternsheide
Am Wasserwerk
Hübsche Bürgerhäuser in der Neusser Innenstadt
Prächtiges Jugendstil-Portal
Das Neusser Obertor von der Innenstadt aus gesehen
Das Obertor von jenseits der Stadtmauer gesehen
Modell des Epanchoir
Infotafel zum Nordkanal dem „Grand Canal du Nord“
Noch ist das Gelände rund um das Epanchoir eine Baustelle
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.OK