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An der Erft zwischen Neuss und Grevenbroich

An der Erft zwischen Neuss und Grevenbroich
Wevelinghoven, 28. Februar 2017

Erftwehr bei Kapellen

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Unter diesem Motto war ich heute mit Doxi an der Erft unterwegs, keine 20 Kilometer von unserem Zuhause entfernt.

Die 13 Kilometer lange Tour startete am Kloster Langwaden zwischen Neuss und Grevenbroich. Zunächst ging es in westlicher Richtung gegen kalten und starken Wind durch Wald und Felder nach Wevelinghoven, das schön an der Erft gelegen ist.

Weiter am nördlichen Erftufer wanderten wir bis kurz vor Grevenbroich und drehten dann Richtung Osten ab. Über Kapellen und Hülchrath mit seiner schönen Burg wanderten wir anschließend zurück zu unserem Ausgangspunkt nach Langwaden. Diese schöne Tour sind wir sicher nicht zum letzten Mal gelaufen.

( MITI )

Wir lieben Streetart!

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Neuss, 15. November 2014

Andächtig bewundert Doxi die Street-Art an der Eisenbahnbrücke über den Rhein. Oder geht es vielleicht nur um den Stock in Juttas Hand?

Unter den Rheinbrücken zwischen Neuss und Düsseldorf wird traditionell viel gesprayt – in unterschiedlicher künstlerischer Qualität. Vor kurzem erst müssen diese Werke entstanden sein, die wir beim Hundespaziergang unter der Hammer-Eisenbahnbrücke entdeckt haben. Reift da am Niederrhein vielleicht ein neuer Banksy heran?

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( MITI )

Zum ersten Mal am Rhein

Zum ersten Mal am Rhein
Neuss, 19. August 2013

Am Rhein bei der Ölgangsinsel an der Hafenausfahrt Neuss

Keine fünf Tage vor ihrem Tod war ich noch mit Bloxi im Fahrradanhänger am Rhein. Das war Ende April. Jetzt, Mitte August, bin ich zum ersten Mal mit ihrer Enkelin Doxi hier.

Während die Wellen das warme Licht der Spätsommersonne brechen, liegt schon etwas Wehmut in der Luft.

Ich war in den letzten Jahren so oft mit Bloxi hier. Und wir haben es Beide genossen. Aber es ist natürlich schön zu sehen, wie sich die Freude am Wasser und am Rheinstrand auch der kleinen Doxi erschließt.

Es war kein Problem, sie mithilfe eines Stöckchens ins Wasser zu locken, nachdem ich barfuß vorausgegangen war. Als sie dann aber den Stock im Maul hatte und ihr Körper bis zum Bauch mit Wasser benetzt war, wurde ihr die Sache doch ein wenig unangenehm.

Mit großen Sätzen ist sie aus dem Wasser gesprungen und wie wild über den Strand gerast. Vor und zurück, hin und her, und dann den nassen Leib schön in den Sand schmeißen und abrollen. Das ganze Schauspiel hat sich bei jedem Stöckchen wiederholt.

Für Schwimmübungen bzw. -animationen ist es noch zu früh, aber hier merkt man schon: Doxi liebt das Wasser. Da kommt sie möglicherweise auf ihre Oma Bloxi. Sehr schön.

[Update vom 14.09.: Bei unserem zweiten Besuch einige Wochen später war Doxi bereits deutlich größer und gerade die wilden Brombeeren reif, die sie sich gerne von mir reichen ließ.]

( MITI )