Schönes Areal am Rande des historischen Zentrums beim Wassergraben um die Wallanlagen. Stellplätze auf Wiese, teilweise parzelliert. Komplette Infrastruktur.
Tag 4Wir sind weiterhin mit dem Womo im Norden der Niederlande unterwegs. Heute machen wir zunächst Halt in Dokkum, einem Wallfahrtsort der Katholiken, weil hier im Jahre 754 n. Chr. der Missionar Bonifatius ermordet wurde.
Bonifatuis spielte eine maßgebliche Rolle bei der Missionierung Frankreichs und der Friesen, gründete u. a. die Klöster Mainz und Fulda und war päpstlicher Legat für Germanien.
Dokkum hatte früher über einen Kanal direkten Zugang zur Nordsee und kam dadurch zu Wohlstand. Das sieht man der Stadt noch heute an. 1597 siedelte sich die Admiralität der friesischen Marine hier an.
Das Zentrum der Stadt innerhalb der spätmittelalterlichen Wallanlagen ist durchsetzt mit vielen schönen historischen Bauten, die teilweise noch auf das frühe 17. Jahrhundert zurückgehen.
Wir genießen es, die Stadt bei einem zweistündigen Bummel zu erkunden. Richtig schön ist es hier.
Unsere Tour durch Dokkum
Infotafel am Zugang zum Zentrum
Blick über den Groote Diep
Haus am Diepswal
Schiffe im Groote Diep
Historisches Rathaus
Prächtiges Haus an der Straße De Zijl
Zeldenrust-Mühle auf den Wallanlagen im Südwesten der Stadt
Wirtshaus in der Koningstraat
Früheres Haus der Waage am Markt
Häuser am Kleine Diep
Infotafel an der Bonifatius-Route durch die Stadt
St. Bonifationskirche
Dekoration in der Einkaufsstraße an der Bonifatiuskirche
Starenschwarm an einem Wasserloch in der Marnewaard
Tag 3Eine eindrucksvolle Begegnung mit riesigen Schwärmen von Staren haben wir heute im Sperrgebiet Marnewaard gehabt. Der größte offene Truppenübungsplatz der Niederlande darf auf markierten Fahrrad und Wanderwagen passiert werden, wenn das Militär gerade nicht aktiv ist.
Sonntags ist dies meistens der Fall, und so haben wir Glück, und können diese eindrucksvolle Landschaft hinter dem Lauwersdamm bei einer 12 km langen Wanderung kennenlernen.
Schön von weitem hören wir tausende von Staren schnattern. Und wir sehen, wie sich die Schwärme immer wieder in den Bäumen und Büschen am Rande der offenen Schießflächen niederlassen, um bald darauf wieder abzuheben.
Kurz darauf sind wir auch schon mittendrin. Es ist absolut faszinierend, wie die einzelnen Schwärme in der Luft scheinbar dreidimensionale Formen bilden, die sich ständig verändern. Wir können gar nicht schätzen, wie viele Tiere es sind, aber es müssen Tausende sein.
Uns beeindruckt nicht nur das vielstimmige Schnattern der Vögel bei der Rast in den Bäumen, sondern auch das tausendfache Klatschen der Flügelschläge, wenn sich komplette Schwärme fast zeitgleich wieder in die Lüfte erheben. Magisch ist das.
Wanderkarte unserer Tour
Monument am Eingang zum Truppenübungsplatz
Infotafel am Eingang zur Marnewaard
Betreten nur erlaubt, wenn gerade nicht geschossen wird.
Wer blüht denn da noch?
Die Landschaft ist mit zahlreichen Wasseflächen durchsetzt
Überall Schwärme von Staren
Panoramablick von einem Aussichtsstand in der Marnewaard
Großer Campingplatz in parkähnlicher Anlage direkt am Wasser. Komfort-Stellplätze teilweise mit Blick auf das Wasser. Komplette Infrastruktur. In der Nebensaison ruhig.
Tag 3Heute haben wir einen wunderbaren Spätsommertag in Lauwersoog am Lauwersmeer verbracht, genau in der Mitte der friesischen Nordseeküste der Niederlande. Ausnahmsweise stehen haben wir einmal auf einem Campingplatz Station gemacht, aber dafür auch direkt am Wasser.
Das Lauwersmeer ist eine ehemalige Meeresbucht, die bei einer Sturmflut um das Jahr 1280 n. Chr. entstanden ist und in den 1960er Jahren durch einen 13 km langen Damm eingedeicht wurde.
Ein Teil des eingedeichten Gebiets wurde trockengelegt, wodurch unter anderem der Ort Lauwersoog entstand.
Lauwersoog ist heute ein bedeutender Fischereihafen. Außerdem starten von hier die Fähren ins Watternmeer zur Insel Schiermonnikoog.
Rund um den Ort gibt es zahlreiche Marinas. Sportboote gelangen durch eine große Schleuse (Robbengatsluis) vom Lauwersmeer in das Wattenmeer. Ein herrlicher Ort für Wassersportler.
Blick von unserem Stellplatu auf das Lauwersmeer
Doxi testet die Wasserqualität des Lauwersmeers
Schafe halten das Gras auf dem Deich kurz
Blick vom Deich über das Wattenmeer zur Insel Schiermonnikoog
Tag 2Am späten Nachmittag passen wir die Ebbe im Dollart ab für eine kleine Wattwanderung. Allzu weit kommen wir jedoch nicht, denn kaum 30 Meter vom Strand entfernt, ist der Schlick bereits knietief, sodass man kaum noch vorankommt.
Wir wollen kein Risiko eingehen, und wagen uns nicht weiter hinaus. Ist aber auch nicht schlimm. Auch so macht es Spaß, durch den Matsch zu stapfen und auf den entleerten Dollart zu blicken.
Einige Siele in Strandnähe führen zwar noch Wasser, doch weiter draußen können wir große Flächen ausmachen, die komplett trockengefallen sind. Toll sieht das aus, wie sich die Wolken in den nassen Flächen spiegeln.
In Strandnähe wirkt es noch wie ein Sandwatt, doch kurz darauf beginnt der Schlick
Blick in den Dollart
Unterschiedlicher Bewuchs an der befestigen Küstenlinie
Heike hilft den Seeleuten bei ihrer Arbeit auf dem Marktplatz an der historischen Holländer-Turmwindmühle
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Camperplaats Delfzijl
Ort:
Delfzijl
Adresse:
Zeebadweg 7
NL 9934 AV Delfzijl
Preis pro Nacht:
15,10 € / Strom verfügbar (Daten vom 21.09.2021)
Zusatzinfo:
Recht neuer Platz unmittelbar hinter dem Deich. Nahe am Zentrum und mit großzügigen Parzellen. Komplette Infrastruktur.
Tag 2Den zweiten Tag unserer Nordholland-Tour verbringen wir in Delfzijl am Dollart, der großen Meeresbucht, in der die Ems in die Nordsee übergeht. Delfzijl liegt an der Mündung des Delf, einem Kanal, der Groningen mit dem Dollart und der Nordsee verbindet.
Die Stadt war deshalb über viele Jahrhunderte ein strategisch wichtiger Vorposten und deshalb u. a. im 80-jährigen Krieg zwischen Spanien und seinen rebellierenden holländischen Provinzen hart umkämpft.
Wir stehen mit dem Wohnmobil auf dem schönen Stellplatz gleich hinter dem Deich unmittelbar am Aquarium und dem kleinen öffentlichen Sandstrand am Dollart. Von dort unternehmen wir mit Doxi eine große Runde durch die Stadt und die ausgedehnten Hafenanlagen.
Vom Deich aus haben wir an diesem sonnenklaren Morgen einen wunderbaren Blick über den Dollart, der gerade durch die Flut komplett gefüllt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite des Dollart liegt in rund 16 Kilometer Entfernung das deutsche Emden.
Interessant finde ich, dass der genaue Grenzverlauf im Dollart zwischen Deutschland und den Niederlanden bis heute umstritten ist. Jede Partei beansprucht einen größeren Anteil für sich. Ein Teil der rund 16 km² großen Wasserfläche steht deshalb unter gemeinsamer Verwaltung und für die Schifffahrt gilt die spezielle binationale Schifffahrtsordnung „Emsmündung“.
Wanderkarte unserer Tour
Auf dem Deich am Dollart
Blick vom Deich auf den Womo-Stellplatz
Wir erreichen den Dollart genau im Moment der Flut
Stele zu Ehren von Ede Staal, einem lokal bekannten Mundartdichter und Sänger
Das Eemshotel am Ufer des Dollart
Begehbares Kunstwerk am Hafen
Umriss der mittelalterlichen Bastion Delfzijl, die heute nicht mehr existiert
Holländer-Turmwindmühle Adam im Herzen des historischen Zentrums von Delfzijl
Baulücke mit einem historischen Foto der Straße an dieser Stelle vor 80 Jahren
Historisches Motiv auf einer Brücke an der Schleuse des Eemskanals
Hubbrücke vor der Schleuse am Eemskanaal in den Hafen
Blick von der Hubbrücke an der Schleuse in den Eemskanal
Yachthafen am Eemskanal
Yachthafen im Seehafen von Delfzijl
Kirche von Farmsum
Altes Pfarrhaus gegenüber der Kirche von Farmsum
Kanal in Farmsum
Großes Seeschiff im Trockendock
Blick vom Deich in das historische Zentrum der Stadt
Strand von Delfzijl
Das Wasser schwindet – die ersten Wattwanderer sind unterwegs
Provinciehuis hinter der Martinskerk – Sitz der Provinzregierung
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Parking Kardinge
Ort:
Groningen
Adresse:
Bieskemaar 1
NL 9735 AE Groningen
Preis pro Nacht:
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 21.09.2021)
Zusatzinfo:
Für Womos reserviertes Areal am Rande eines Großparkplatzes mit schönem Blick ins Grüne, 4 km vom Stadtzentrum entfernt. Nachtgs ruhig. See und Freizeitanlagen in unmittelbarer Nähe. Keine Infrastruktur.
Tag 1Wir beginnen unsere Womo-Tour durch Nordholland mit einem Besuch der 230.000-Einwohner-Stadt Groningen.
Von unserem Stellplatz im Erholungsgebiet Kardinge im Nordosten der Stadt laufen wir mit Doxi rund 4 Kilometer ins Zentrum. In den Vororten begegnen uns dabei viele architektonisch interessante Sozialsiedlungen aus den 1920er bis 1940er Jahren.
Zahlreiche Kanäle und Wasserstraßen rahmen das Herz der von 50.000 Studenten geprägten Stadt ein. Das Zentrum ist reich an historischen Bauten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Dazwischen erheben sich einige ultramoderne Gebäude wie der Museumskomplex am Bahnhof oder das 54 Meter hohe Forum gleich hinter dem Alter Markt.
Mehr als fünf Stunden sind wir in der quirligen Innenstadt unterwegs und legen dabei mehr als 12 Kilometer zurück. Eine wirklich beeindruckende Stadt, die man an einem Tag gar nicht vollständig erfassen kann. Hier kommen wir bestimmt noch einmal hin.
Wanderkarte unserer Tour
Blick aus unserem Womo am Stellplatz im Erholungsgebiet Kardinge
Freizeitsee im Erholungsgebiet Kardinge
Historischer Wasserturm Noord am Rande des Zentrums
Bauhausnahe Architektur aus den 1930er Jahren in den Außenbezirken
Siedlung außerhalb des Zentrums
Hier feiert jemand Geburtstag
Historische Sozialsiedlung der Drucker
Innenhof der Sozialsiedlung mit vielen hübschen, aber schmalen HJäuschen
Manche lieben es bunt
Am Oosterhaven
Stadthaus am vornehmen Heresingel
Gerade eingerüstet: Die Neugotische katholische Sint-Jozefkathedraal
Blick vom Wasser auf das Groninger Museum
Groninger Museum
Skulptur am Eingang zum Museum
Wasserfiguren am Groninger Museum
Blick vom Groninger Museum zum Bahnhof
Hübsche Streetafrt in Banhofsnähe
Die jüdische Synagoge
Stadthuis am Grote Markt
Eines der ältesten erhaltenen Häuser am GroteMarkt hinter dem Stadhuis
Blick durch eine Gasse am Alter Markt zum Forum
Das 54 Meter hohe Forum am Alter Markt
Blick vom Forum zur Martinskerk
Turm der Martinkerk am Alter Markt
Blick vom Chor der Martinskerk zum Turm
Provinciehuis hinter der Martinskerk – Sitz der Provinzregierung
Turm des Provinciehuis
Häuser am Princenpalais
Kornbörse und Aa-Kirche am Fischmarkt
Gastronomie am Alter Markt
Hauptgebäude der Universität
Turm der Universität
Prächtiges Portal an der Universität
Universitätsgebäude
Groningen Oude in der Boteringstraat
Blick in den Noorderhaven
Eingang der Nieuwe Kerk
Hübsche Streetart an einer Unterführung
Frische rennovierte Häuserfassade
Panoramablick auf die Freizeitanlage Kardinge
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