Auslage auf einem Verkaufsstand auf dem Pflanzmarkt
Tag 3Nach dem Ende der Vegetationsperiode, Anfang Herbst, werden noch viele Pflanzen und Strächer gesetzt. Deshalb finden in dieser Zeit auch noch vielerorts Plfanzmärkte statt. Heute auchim Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum Bad Sobernheim, das ich mit Doxi besuche.
In der Kulissse der historischen Häuser bilden die vielen bunten Herbstplfanzen ein besonders pittorekes Bild. Das ist richtig schön anzuschauen und viele Besucher scheinen nicht zuletzt deshalb deshalb gekommen zu sein.
Plfanzmarkt im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum
Tag 3Meinen Besuch in Bad-Sobernheim nutze ich, um mit Doxi das schöne Rheinland-Pfälzer Freilichtmuseum zu besuchen, das hier ab 1975 errichtet wurde.
Im Nachtigallental oberhalb der Nahe wurden vier historische Dörfer aus den verschiedenen Regionen des Bundeslandes wieder aufgebaut, um das dörfliche Leben aus der Zeit zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert wieder zum Leben zu erwecken.
Die insgesamt mehr als 40 historische Gebäude wurden in aufwändiger Arbeit an ihren ursprünglichen Standorten abgebaut und hier im Museum wieder originalgetreu aufgebaut.
Sie repräsentieren die Regionen Hunsrück/Nahe, Mittelrhein/Westerwald, Mosel/Eifel und Rheinhessen/Pfalz.
Bauernhäuser und Ställe, eine Bäckerei, Wassermühle, Standesamt, Kapelle, ja sogar eine Metzgerei können hier erlebt werden. Teilweise wird auch das komplette Mobiliar bzw. die Geschäftseinrichtung ausgestellt.
Eingebettet ist das Ganze in ein großzügig gestaltetes Parkareal mit vielen Obstbäumen, schönen Sitzgelegenheit und auch kleinen Tierherden. Gefällt mir sehr gut hier.
Tag 3Von unserem Stellplatz in Bad Sobernheim breche ich mit Doxi zu einer Wanderung in das höher gelegene Nordpfälzer Bergland auf. Zunächst laufen wir an der Nahe entlang, die hier an vielen Stellen unter Beteiligung des NABU bereits wieder renaturiert wurde. Im Wasser spiegelt sich die noch kräftig leuchtende Herbstsonne.
Dann steigen wir in südlicher Richtungdurch den Wald am Nordhang des Nordpfälzer Berglands auf. Wir folgen dem Igelsbach und laufen durch den lichtdurchfluteten und noch satt grünen Eichen- und Buchenwald.
Niemand außer uns ist hier an diesem wunderbaren Herbstmorgen unterwegs. Im Wald hören wir immer wieder Vögel singen.
Oben auf der von Feldern durchzogenen Hochfläche kurz vor dem kleinen Ort „Hühnerhof“ angekommen, haben wir einen weiten Blick in das sanft geschwungene Nordpfälzer Bergland, auf dessen Kämmen bereits Windräder stehen.
Dann beginnen wir unseren Abstieg über schmale Waldwege zurück in Richtung Bad Soberneim. Wir meiden die ausgeschilderten Wildruhezonen und kommen bald in das liebliche Nachtigallental.
Nach rund drei Stunden und elf Wanderkilometer erreichen wir schließlich wieder unseren Startpunkt auf dem Womo-Stellplatz an der Nahe.
Wanderkarte unserer Tour
Herbstbunt an unserem Startpunkt im Nahetal
Stromschnellen in der Nahe
An manchen Stellen fließt die Nahe ganz gemächlich dahin
Blick über die Nahe zum Nordhang des Nordpfälzer Waldes
Doxi tastet sich vorsichtig im flachen Kiesbett der Nahe voran
Lichtdurchfluteter Wald am Nahe-Ufer
Blick zurück hinunger nach Bad Sobernheim
Der Eichenwald ist noch vollkommen grün
Nur der Ahorn hat bereits sein Herbst-Gelb aufgelegt
Oben auf der Hochfläche: Blick in das Nordpfälzer Bergland nach Süden
Oben auf der Hochfläche: Blick in das Nordpfälzer Bergland nach Westen
Oben auf der Hochfläche: Blick in das Nordpfälzer Bergland nach Südwesten
Blick von der Nahebrücke bei Ebernburg auf den Rotenfels
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Parkplatz an der Nahe in Traisen (kein offizieller SP)
Ort:
Traisen
Adresse:
Naheweinstraße 11
55583 Bad Kreuznach
Preis pro Nacht:
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 17.10.2021)
Zusatzinfo:
Großer Parkplatz aus Asphalt und Schotter. Super Lage zum Rotenfels. Keine Infrastruktur. Wohnmobile dürfen dort offiziell nicht über Nacht stehen.
Tag 2Wir beenden den Tag mit einem Aufstieg zum Rotenfels, rund 6 km südwestlich von Bad Kreuznach auf dem Gebiet der Gemeinde Traisen gegenüber von Ebernburg.
Die rötliche Südwestwand des Felsen am Nordufer der Nahe stürzt extrem steil zum Flussufer hinab. Sie weist eine Länge von 1200 m und Höhe von 202 m auf. Damit gilt sie höchste Felswand zwischen den Alpen und Skandinavien.
Der Felsen bildet sich vor 270 bis 260 MillionenJahren in einer Phase besonders reger vulkanischer Aktivität. Auf dem glutflüssig aufsteigendes Magma entwickelte sich nach seiner Erstarrung das sehr witterungsbeständige, rötliche Gestein des Rotenfels.
Von der Nahe aus gesehen wirkt die Wand wirklich imposant. Der Aufstieg ist stellenweise recht steil, aber oben ist der Berg flach und gut zu begehen.
Auch für Kletterer ist der Rotenfels ein beliebtes Ziel. Durch seinen ernsten alpinen Charakter ist jedoch nur für erfahrene Kletterer geeignet. Zudem ist gute Ortskenntnis nötig, um sich in der Vielzahl von Rinnen, Kaminen, Türmen, Bruchwänden und Schrofenhängen zu orientieren.
Tür und Fenster an einem gerade renovierten Fachwerkhaus in der Altstadt
Tag 2In der Altstadt von Bad Kreuznach entdecke ich viele ansehnliche Türen und Portale. Was auffällt, sind die unterschiedlichen Stile und Erhaltungsgrade. Hier meine Auswahl.
Blick aus den Weinbergen am Kauzenberg hinunter zur Altstadt mit den Crucenia-Thermen im Vordergrund
Tag 2Bad Kreuznach ist auch eine renommierte Kurstadt, die durch ihre Tallage zwischen dem Hunsrück und dem Nordpfälzer Bergland günstige klimatische Bedingungen bietet. Das begünstigt auch den Weinanbau an den Hängen über der Nahe.
Die Stadt bietet u. a. ein Thermalbad, eine große vierflügelige Hotelanlage mit Kurpark, eine der größten Wellness- und Saunaanlagen Deutschlands und das größte natürliche Freiluftinhalatorium Europas, mit sechs 9 m hohen Gradierwerken auf einer Länge von mehr als einem Kilometer.
Bereits die Kelten haben aus den salzhaltigen Quellen der Gegend Salz gewonnen. Im Salinental wurde mit Hilfe von Gradierwerken seit 1732 in einem aufwendigen Verfahren Salz produziert.
Nach unserem Aufstieg zum Kauzenberg, laufen wir durch die Weinberge oberhalb der Lahn zum alten Teetempel gegenüber dem Kurpark auf der anderen Seite der Nahe. Dann steigen wir zur Nahe hinab und laufen wir bis zum Salinenpark und weiter am Ufer durch mehrere Parks bis zum Kurhaus.
Dann geht es durch die Altstadt und weiter an der Nahe zurück zu unserem Stellplatz an der Pfingstwiese.
Wanderkarte unserer Tour
Doxi am Eingang zum Schlosspark auf dem Kauzenberg
Ruine der Kauzenburg auf dem Kauzenberg
Blick aus dem Weinberg zum Kurhotel
Blick von der Nahebrücke auf die erste Saline
Saline an der Nahebrücke der B48
Saline an der Nahebrücke der B48
Wandmalerei mit Motiven von Bad Kreuznach unter der Brücke an der Saline
Fontäne an der Roseninsel
Mein erstes tiefes Herbstrot in diesem Jahr
Blick über die Nahe am Rosengartren hinauf zum Wald unterhalb des Schanzenkopfs
Panoramablick hinunter vom Teehaus zum Kurpark
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