Die Saarterrassen
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4Wahnsinn, wie man nüchterne Architekturfotos mit Photoshop aufpeppen kann. Hier einige Saarbrücker-Stadtmotive, fotografiert und bearbeitet von Wolfgang Staudt. Ich bin schwer beeindruckt.
Blick auf einen der Hochöfen von der Aussichtsplattform
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3Auf diesen Besuch hatte ich mich besonders gefreut: Die Völklinger Hütte, 1873 gegründet, 1986 stillgelegt und 1994 von der UNESCO in den Rang eines Weltkulturerbes der Menschheit erhoben, ist ein beeindruckendes Zeugnis für mehr als 100 Jahre Industriegeschichte.
Über rund 7 Kilometer erstreckt sich der Rundweg durch das Gelände: Von der Sinteranlage, über die Erzhalle, die Möllerhalle, die Hochöfen, die Koksöfen, die Schrägaufzüge für den Kohletransport in die Hochöfen, bis zur Gebläsehalle. Alles hier ist gigantisch.
Aber nicht nur die schiere Größe der Anlage und der morbide Charme des Vergänglichen fasziniert – es ist auch die Vielzahl der Maschinen und Anlagen und das Wissen, dass hier in der Hochzeit Mitte der Sechziger Jahren 17.000 Menschen gearbeitet haben. Wirklich beeindruckend.
Hier passen Raum und Objekt perfekt zusammen
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3Blanker Beton, endlose Gänge, rustikale Nischen, verfallene Architektur – die Völklinger Hütte ist ein geradezu idealer Ort für die Präsentation moderner Kunst.
Noch bis November 2015 läuft dort die Ausstellung „Urban Art“ mit Street-Art, Graffiti und vielen weiteren Kunstwerken aus aller Welt. Die Ausstellung bildet einen spannenden Kontrast zu den verfallenden, rostbraunen Anlagen und Maschinen der Hütte und hat mir ausnehmend gut gefallen.
Reste der Festungsanlagen von Saarlouis
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2Eine Stadt wie aus dem Reißbrett: Saarlouis wurde 1680 im Auftrag des französischen Königs Ludwig XIV als Festung an der Saar geplant und errichtet.
In diesem Areal sind die meisten Straßen genau in Nordsüd- bzw. Westost-Richtung orientiert.
Neben den ursprünglichen Bauwerken des Festungsplaners Vauban finden sich dort auch noch einige Anlagen aus dem 19. Jahrhundert, die nach dem Abzug der Franzosen von den Preußen angelegt wurden.
Dazu gehören eine Reihe von ehemaligen Kasernen, die heute unter anderem als Museum und Einkaufszentrum genutzt werden.
Gemeinsam mit Doxi habe ich die Stadt bei herrlichem Sonnenschein, aber kaltem Wind vom kostenlosen Womo-Stellplatz an der St. Nazzaire-Allee aus erkundet.
180 Meter über der Saarschleife liegt der Aussichtspunkt Cloef
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2Wer die Saar besucht, darf die Große Saarschleife bei Mettlach und den Aussichtspunkt Cloef nicht verpassen. Von dort hat man nicht nur einen wunderbaren Ausblick auf die Saarschleife, sondern kann auch herrliche Wanderungen durch die angrenzenden Wälder unternehmen.
Die Saarschleife beginnt kurz hinter dem Merziger Stadtteil Besseringen und endet in Mettlach. Die Luftlinie zwischen den beiden Orten beträgt nur rund zwei Kilometer. Die Saar macht jedoch einen Umweg, der sich über nahezu zehn Kilometer erstreckt.
Die Saarburg oberhalb der Altstadt
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2Wir haben die Saar erreicht. Von Trier sind wir zunächst nach Merzig gefahren, wo die Saar in die Mosel mündet. Von dort ging es weiter über die Bundesstraße 51 nach Saarburg, dessen Altstadt mit Kirche und Burg idyllisch an der Saar gelegen ist.
Durch die Altstadt fließt der Fluss Leuk. Besonders beeindruckend ist das Areal des Buttermarktes mit seinen über die Leuk führenden Brücken. Dort stürzt der Fluss an einem Wasserfall 18 Meter in die Tiefe. Ein bezaubernd schöner Flecken Deutschland.