
In schneller Folge geht es auf dem Spielfeld und unter dem Korb hin und her
An diesem Wochenende verwandelt der D.Sports Circus die Düsseldorfer Innenstadt zum vierten Mal in eine Bühne für internationalen Spitzensport – bei freiem Eintritt für die Besucher. Speedklettern und 3×3-Basketball auf dem Burgplatz sowie Stabhochsprung an der Unteren Rheinwerft stehen in diesem Jahr auf dem Programm.
Das Speedklettern an einer 17 Meter hohen Wand am Freitag habe ich leider verpasst, obwohl ich mir das gerne angeschaut hätte. Aber beim Finale des 3×3-Basketball-Tourniers am Samstagabend bin ich trotz eines langen Tages noch rechtzeitig dabei.Im Ausscheidungswettbewerb haben sich die Mannschaften aus Bochum und Toulouse für das Finale durchgesetzt. Das französische Team kann mit Franck Seguela und Jules Rambault zwei Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Paris 2024 aufweisen. Bei Bochum ist mit Denzel Agyemann ebenfalls ein hochkarätiger Spieler dabei, der erst vergangenes Wochenende bei der 3×3-WM Silber für Deutschland gewann.
Beim 3-x3-Baskettball spielen zwei Mannschaften mit jeweils 3 Spielern auf einem halbierten Basketballfeld auf einen Korb. Das Spiel läuft über 10 Minuten. Es gewinnt die Mannschaft, die am Ende der Spielzeit die meisten Punkte aufweist oder als erste 21 Punkte erzielt.
Durch diesen Rahmen entwickelt sich zumeist ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Spiel. In schneller Folge geht es hin und her, im Hintergrund läuft pulsierende Musik, die Zuschauer gehen intensiv mit. An diesem Abend hat Toulouse die Nase vorn und gewinnt mit 18 zu 15 den Siegerscheck über 2.000 Euro.
Schön, dass ich das Live erleben konnte. Leider springt hinterher mein Motorrad nicht mehr an, sodass ich anderthalb Stunden auf den ADAC warten bis, der mir schließlich Starthilfe gibt. Eine gute Gelegenheit, in der Wartzeit das intensive Treiben in der Düsseldorfer Altstadt an einem sommerlichen Samgstagabend zu beobachten. Wahnsinn, was da abgeht: Menschenmassen, Schickgemache, Rumgeprolle …


In dem architektonisch wunderbar gelungenen Arp Museum werden 45 Werke aus sieben Jahrzehnten gezeigt – von frühen Nagelobjekten über kinetische Installationen bis zu späten Serien, die Ueckers spirituelle Haltung und sein humanistisches Weltbild spiegeln.



