59er Geburtstag, oh wei oh wei. Das Alter rückt näher, man siehts. Doch mein Schatz hat mir heute einen wunderbaren Tag bereitet. Mit einem liebevoll gestalteten Geburtstagstisch, feinen Geschenken und einem wunderbaren Kuchen. Vielen Dank dafür und auch an alle, die heute an mich gedacht haben.
Nur die bestellte Mütze war leider noch nicht angekommen
Heute waren wir bei herrlichem Sonnenschein im höchstgelegenen Teil der Niederlande im Tal der Geul unterwegs. Das Heuvelland (dt. Mergelland) befindet sich ganz im Südendes Landes in der Provinz Limburg. Nördlich grenzt es an Belgien, westlich an die deutsche Region Aachen. Die Hügel bilden praktisch das nördliche Vorfeld der Eifel bzw. der Ardennen. Im englischen Sprachgebrauch wird die Region oft als „Dutch Mountains“ bezeichnet.
Das Mergelland ist touristisch gut erschlossen und für Niederländer eines der beliebtesten Urlaubsziele für Inlandsreisen. Mehrere hundert Kilometer Wanderwege und Radwege, darunter die „Mergellandroute“, ziehen sich durch das hügelige Gebiet.
Die größten Ortschaften sind Vaals, Simpelveld, Gulpen-Wittem und Valkenburg. Wir waren auf einer 11 km langen Wanderung rund um Epen unterwegs, das zur Verbandsgemeinde Gulpen-Wittem gehört.
Vielfach führte uns die Tour über feuchte und in dieser Jahreszeit matschige Wiesen entlang der mäandernden Geul, dann aber auch auf die Höhen am Elzetterbosch mit tollen Fernblicken in das Geultal. Eine wunderbare Runde.
Gemeinsame Klassenarbeit: Gerüstkonstruktion zur flexiblen Präsentation von Malerei
In der ersten Februarwochezeigen die rund 500 Studenten der Kunstakademie Düsseldorf traditionell ihre Semesterarbeiten. Viele Klassenateliers im prächtigen Gründerzeitbau sind dann für Besucher geöffnet. Wir gehörten heute zu den ersten Kunstinteressierten, die bei herrlichem Sonnenschein durch die lichtdurchfluteten Etagen geschlendert sind. Und anders als an den Wochenenden war auch noch nicht übermäßig viel los. Hier kommen einige Arbeiten, die uns spontan angesprochen oder einfach neugierig gemacht haben.
Kaum zu glauben, dass sich die angesehene Düsseldorfer KünstlervereinigungMalkastenerst im Jahre 1977 auch für Künstlerinnen geöffnet hat,129 Jahre nach ihrer Gründung. Bis dahin war der Malkasten ein exklusiver Männerclub.
Eines der ersten weiblichen Mitglieder war damals die Malerin, Grafikerin und Illustratorin Helga Radener-Blaschke, die sich in den 1950er und 1960er Jahren deutschlandweit einen Namen mit Kunst-am-Bau-Projekten gemacht hatte.
Knapp 50 Jahre nach der entscheidenden Satzungsänderungwürdigt der Verein die Arbeiten seiner Mitgliederinnen in einer Ausstellung unter dem Titel „HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977-1997″.
Ausstellungsplakat
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck von der großen Bandbreite weiblicher Positionen im Malkasten in den ersten zwei Jahrzehnten nach der wegweisenden Satzungsänderung. Gezeigt werden die Werke von rund 40 ausgewählten Künstlerinnen, unter ihnen viele Neu- und Wiederentdeckungen.
Die Exponate – Gemälde und Fotografien, Zeichnungen, Collagen und Druckgrafiken, Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen – stammen von den Künstlerinnen selbst, aus deren Nachlässen, aus Museen und Privatsammlungen sowie aus dem Archiv des Künstlerverein Malkasten. Zusätzlich belebt wird die Ausstellung durch Video-Interviews mit Künstlerinnen, die eigens aus diesem Anlass geführt wurden.
Während die Ausstellung einerseits die Vergangenheit des Vereins aufarbeitet, zeigt sie andererseits die aktuelle künstlerische Praxis von Frauen. Drei junge Künstlerinnen, Malkästnerinnen aus dem Umfeld der Kunstakademie, haben neue Arbeiten entwickelt, die Bezug nehmen auf drei der älteren Positionen in der Ausstellung.
Künstlerinnen der Ausstellung, die mit Werken und/oder Interviews vertreten sind: Ulrike Arnold, Ulrike Beckmann, Alice Blumberg, Dorothee Bouchard, Charlotte Buck-Bliesener, Adina Caloenescu, Antonia Dombrowski, Ilna Ewers-Wunderwald, Karin Flörsheim, Gretel Gemmert, Lenore Gerber-Sporleder, Maren Heyne, Nan Hoover, Setsuko Ikai-Kottmann, Anna Jocham, Ruth van Kampen, Claudia van Koolwijk, Elisabeth Köhler-Burtscheidt, Herma Körding, Kim-Camille Kreuz, Silke Leverkühne, Julia Lohmann, Marianne Mangold-Nienhaus, Edith Oellers, Elly Ohms-Quennet, Jeanette Plücken, Gerhild Poos, Lu Possehl, Helga Radener-Blaschke, Natascha Schmitten, Ina Seeberg, Brigitte Seeling-Fassbender, Hannelore Strohbach, Nobuko Sugai, Sabine Tschierschky, Ruth Weber, Brigitte Wiegmann, Annette Wimmershoff.
Oben links ein Pogaca belegt mit Hackfleisch und Spiegelei, daneben ein halbiertes Börek, gefüllt mit Hackfleisch, und unten ein aufgeschnittenes Gözleme, gefüllt mit Spinat und Fetakäse.
Die türkische Küche ist bekannt für ihre unglaubliche Vielfalt an Teigwaren. Pide, Börek, Gözleme, Poğaça, Lavaş, Baklava – jetzt habe ich in Düsseldorf eine Bäckerei aufgetan, wo man sie alle bekommt. Immer frisch zubereitet, die süßen Nachspeisen und die herzhaften Leckereien. Letztere mag ich ja besonders gerne, wahlweise gefüllt mit Spinat, Lammhackfleisch, Kartoffeln, türkischem Fetakäse, frischen Kräutern oder einer Kombination daraus.
Und weil ich bei den Namen nicht so richtig durchblicke, habe ich mal etwas Recherche betrieben und festgestellt: Es ist vor allem der Teig, der den Unterschied macht. Darum herum hat sich bei den einstmals nomadischen Turkvölkern Zentralasiens eine vielfältige Teigkultur entwickelt, die von hauchdünnen Blättern bis zu fluffigen Hefeteigen reicht. Falten, Rollen, Schichten lautet das Motto, das aus ein und demselben Teig ganz unterschiedliche Produkte entstehen lässt. Und die wichtigsten Teigarten sind:
Yufka: Der wohl bekannteste türkische und sehr dünn ausgerollte Teig, der für Börek, Gözleme oder als Grundlage für Baklava verwendet wird. Er wird traditionell aus Mehl, Wasser und Salz hergestellt.
Filoteig: Ähnlich wie Yufka, aber noch dünner (papierdünn). Er wird geschichtet und für knusprige Backwaren genutzt.
Pide-Teig: Ein festerer Hefeteig, der für die gleichnamigen, meist bootförmigen Pizzas (Pide) verwendet wird.
Poğaça: Ein weiches, fluffiges Gebäck aus Hefeteig, aus dem eine Art dicke Minipizza hergestellt wird. Açma: Ein weicher, oft ringförmiger Frühstückshefeteig.
Lavaş: Ein dünnes, weiches Fladenbrot, oft als Wrap (Dürüm) verwendet.
Simit-Teig: Ein Hefeteig, der vor dem Backen in Traubenmelasse getaucht und in Sesam gewendet wird, für die berühmten türkischen Sesamkringel.
Teilweise werden diese Teige im Ofen gebacken, teilweise in der Pfanne oder auf heißen Backblechen zubereitet und dann auf der Oberseite mit flüssiger Butter bestrichen. Für mich sind sie alle ein Genuss. Aber Vorsicht: Nichts davon ist wirklich Kalorienarm!
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