
Maasarm im Herzen der Stadt
Lüttich (B), 30. April 2023
Bei meinem ersten Besuch in Lüttich vor fünf Jahren bin ich ohne Plan einfach ein wenig durch die Stadt geschlendert.
Heute war ich auf meiner Urban-Art-Tour etwas gezielter unterwegs. Ich habe
vieles von damals
wiedererkannt, aber
auch neue Ecken der Stadt kennengelernt.
Man spürt, wie religiös geprägt die Stadt früher war. Es gibt so viele Kirchen, ehemalige Kloster und Prachtbauten der kirchlichen Verwaltung.
Eine wirkliche städtische Autonomie konnte sich erst nach dem Machtverlust der Kirche im Zuge der französischen Revolutionskriege entwickeln.
Lüttich ist eine echte Großstadt. Deshalb gibt es auch viele Sozial-Schwache. Im Stadtzentrum vor der Oper wurde ich Zeuge des Straßen-Drogenhandels.
Ein Dealer lotst seinen Kunden zu einem etwas zurückgesetzten Hauseingang, spuckt ein kleines Plastikpäckchen (Bubble) mit Drogen aus, das er in seinem Mund „aufbewahrt“ hat und reicht es dem Kunden gegen Bargeld. Tja, so läuft das Geschäft wohl. Auch schon am frühen Sonntagmorgen.
Karte unserer Stadtwanderung
Blick über die Maas auf das nördliche Zentrum
Palais Provincial, ehemaliger Fürstbischöflicher Palast
Portal des Palais Provincial
Innenhof des Palais Provincial
Säulengang im Palais Provincial
Museum der Wallonie
Kirche Saint-Servais über dem Bahnhof Saint-Lambert
Königliche Oper der Wallonie am Opernplatz
Denkmal am Opernplatz
Brunnen auf dem Marktplatz
Historische Fassaden am Marktplatz
Häuserfassaden am Marktplatz
Innenhof des historischen Rathaus am Marktplatz
Historisches Polizeigebäude
Turm der Kirche Sainte-Catherine
Südseite der Kirche Saint Jacques
Denkmal für Jean Del Cour mit Blick zur Kathedrale Saint Paul
Kirche am ehemaligen Benediktinerkloster
Überdachte historische Einkaufspassage Lemonnier
Kuppel im Mittelöunkt der Einkaufspassage Lemonnier
Schaufenster an einem Lampengeschäft in der Einkaufspassage Lemonnier
Kirche Sainte-Veonique
Denkmal für Andre Dumont vor der Universität
Kirchliche Pracht
Bahnhof Liege-Guillemins
Bahnhof Liege-Guillemins
Hochaus „La Tour des Finances“ vor dem Bahnhof