Blick in die Marina am Medienhafen gleich neben dem Landtag
Der städtebaulich eindrucksvollste Teil von Düsseldorf ist ohne Zweifel der neue Medienhafen, der aus dem alten Güterhafen hervorgegangen ist. Neben dem Funkturm, dem Landtag und dem WDR-Funkhaus springen hier vor allem die ikonischen Gehry-Bauten und weitere farbenprächtige Neubauten in den Blick, in denen Büros und Hotels untergebracht sind. Von der Altstadt gelangt man über die Uferpromenade auf direktem Weg dorthin. Prädikat: Sehenswert.
Foyer des Apollo-Theaters unter der Rheinknie-Brücke
Der NRW-Landtag
WDR-Funkhaus neben dem NRW-Landtag
Die ikonischen Gehry-Bauten neben dem WDR-Funkhaus
Ein architektonischer Traum in Silber
Blick über den alten Güterhafen
Seemann mit Schifferklavier – Skulptur im Medienhafen
Reger Schiffsverkehr auf dem Rhein trotz Hochwassers
Tag vier nach Weihnachten. Erstmals hat es in der Nacht wieder Frost gegeben. Der Morgen beginnt bei uns zu Hause mit einem herrlich roten Himmelsglühen. Das verspricht gutes Wetter im Laufe des Tages.
Am Vormittag mache ich mich mit Doxi auf zu einer Wanderung am Rhein entlang vom Düsseldorfer Ortsteil Hamm in die Altstadt und weiter zum Medienhafen. Was mir dabei sofort ins Auge springt: Die Rheinwiesen am Deich sind vom Nachtfrost nach ganz in Weiß getüncht.
Wir laufen unter der modernen Eisenbahnbrücke über den Rhein hindurch, vorbei an den Türmen der alten Eisenbahnbrücke und einer Schafherde, die die Nacht offensichtlich unbeschadet im Freien verbracht hat.
Am großen Rheinbogen passieren wir den Düsseldorfer Golfplatz auf den Rheinwiesen und laufen dann am Rheinstrand entlang auf den Düsseldorfer Funkturm zu, immer mit Blick auf die Uferpromenade und die Altstadt.
Bald rücken der NRW-Landtag und die ikonischen Gehry-Bauten ins Blickfeld. Wir überqueren die Ausfahrt des alten Hafens und laufen entlang der Rheinpromenade bis zur Altstadt, wo am Burgplatz derzeit noch ein Riesenrad aufgebaut ist.
Zurück geht es anschließend durch den Medienhafen und Düsseldorf Hamm, bis wir nach rund drei Stunden und 12 Wanderkilometern wieder unseren Startpunkt erreichen. War es am Morgen noch kalt und diesig, so ist mittlerweile die Sonne hinter den Wolken hervorgetreten. Herrlich ist das.
Morgengrauen bei uns zu Hause
Auf dem Rheindeich bei Hamm. Auf der anderen Rheinseite: Neuss und die Ölgangsinsel
Erinnerung an die Rheinfähre Hamm, die für mehrere Jahrhunderte Neuss mit Düsseldorf verband
Verbliebene Türme der alten Eisenbahnbrücke über den Rhein, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde
Graffiti an der alten Eisenbahnbrücke
Winterharte Schafe auf dem Rheindeich bei Hamm
Blick über den Hochwasserführenden Rhein hinüber zur Düsseldorfer Innenstadt
Doxi am Rheinstrand
Die ikonischen Gehry-Bauten im Medienhafen
Skulptur vor dem Landtag
Ein bewegliches Kunstwerk, das stets den aktuellen Rheinpegel anzeigt
Alter Hafenkran neben dem Landtag
Blick von der Uferpromenade über den Rhein zur Altstadt
Unberührte Reste des Altrheins in den Urdenbacher Kämpen
Herbststimmung am Rhein in den Urdenbacher Kämpen im Süden von Düsseldorf. Mit meiner Wanderfreundin Gabi bin ich auf einer 15 km langen Wanderung zwischen den Stadtteilen Benrath, Urdenbach und Garath unterwegs, die am Rande des Parks von Schloss Benrath startet.
Es ist viel zu warm für diese Jahreszeit heute, fast 15 Grad, und das wenige Tage vor Weihnachten. Wir laufen am Rheinufer entlang in südlicher Richtung und bemerken sofort, dass der Rhein ordentlich Hochwasser führt.
Bald müssen wir auf den Rheinwiesen dem Hochwasser ausweichen und schlagen uns durch Brombeerhecken in Richtung der Rheinfähre Zons durch.
Anschließend geht es auf Feldwegen über das historische „Haus Birgel“ in Richtung der Urdenbacher Kämpen, einem verwilderten Altrheinarm, in dem viele Wasservögel zu Hause sind.
Jetzt, nachdem die Bäume ihre Blätter abgeworfen haben, kann man die Vögel auch aus der Distanz von den wenigen Wegen aus gut beobachten. Mehrmals begegnen uns „Bird-Spotter“ mit ihren teuren Kameras und riesigen Objektiven.
Auch wir entdecken Fischreiher und Kormorane, die oberhalb der Wasserflächen auf abgestorbenen Baumstämmen sitzen und auf Beute lauern. Irgendwie passt die Stimmung hier sehr gut zu den letzten Tagen des Herbstes, die nun angebrochen sind.
Rheinwiesen zwischen Benrath und Urdenbach
Hochwasser auf den Überflutungsflächen am Rhein
Wir laufen an der vorgeschobenen Wasserkante entlang
Blick vom Aussichtspunkt in den Urdenbacher Kämpen auf die verlandeten Reste des Altrheinarms
Viele Wasservögel kann man hier beobachten
Verwilderte Landschaft in den Kämpen
Umgestürzte Bäume spiegeln sich mit ihren Ästen im Wasser
Die Stimmung passt zur Jahreszeit, auch wenn es viel zu warm ist
Das 2010 komplett sanierte Schloss Eller befindet sich heute im städtischen Besitz
Ein Schloss mitten in Düsseldorf, das ich noch nicht kenne, ja gibt’s das denn? Mit Doxi war ich heute im schönen Schlosspark Eller unterwegs. Eller liegt im Südosten Düsseldorfs und war bis 1909 eine eigenständige Gemeinde. Durch den Stadtteil fließt der südliche Arm der Düssel, der der Stadt ihren Namen verliehen hat.
Schloss Eller ist ein 1826 an Stelle einer mittelalterlichen Wasserburg errichtetes Herrenhaus im klassizistischen Stil.
Das Schloss wird von einigen mittelalterlich anmutenden Wirtschaftsgebäuden umgeben, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts im historisierenden gotischen Stil errichtet wurden. Die Obergeschosse sind als sichtbares Fachwerk konstruiert und mit Türmen und Erkern ausgestaltet.
Die einstige Burg war Keimzelle des Dorfes Eller, das früher weit vor den Toren Düsseldorfs in ländlich geprägter Umgebung lag. Heute bildet das Areal eine grüne Insel inmitten großstädtischer Bebauung.
Die Schlossanlage wird von einem großen Weiher umgeben, an dem sich der Schlosspark Eller anschließt. Der englische Landschaftspark bildet eine der größten Parkanlagen in Düsseldorf und ist ideal geeignet, um meiner Doxi mal richtig Stöckchen zu schmeißen. Hier waren wir nun zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal unterwegs.
Doxi im Schlossweiher
Rückwärtiger Blick auf das Schloss
Seitenblick auf das Schloss
Das ehemalige Bootshaus
Das Herrenhaus vom Schlossweiher aus gesehen
Die Wasserflächen rund um das Schloss werden vom Eselsbach gespeist
Richtig romantisch ist das hier
Wirtschaftsgebäude neben dem Schloss im historisierenden gotischen Stil
Doxi in den überfluteten Rheinwiesen bei Schloss Benrath
Jetzt ist der Starkregen der vergangenen Woche in Süddeutschland als Hochwasser bei uns am Niederrhein eingetroffen. Als ich am Morgen mit Doxi bei Düsseldorf-Benrath und -Urdenbach am Rhein unterwegs bin, sind die Rheinwiesen größtenteils überflutet. Doxi stapft vergnügt durch das Wasser, während ich mich bemühe, keine nassen Füße zu bekommen.
Wir wandern immer an der Wasserkante entlang durch die Urdenbacher Kämpen bis zur Rheinfähre Zons-Urdenbach. Dahinter laufen wir in östlicher Richtung auf das Haus Bürgel zu, einem mittelalterlichen Lehensgut zwischen Monheim und Urdenbach, das auf ein römisches Kastell zurückgeht.
Weiter geht es durch die Feldflächen zum Urdenbacher Altrhein und weiter durch einen Grüngürtel zwischen Düsseldorf-Garath und -Hellerhof. Wir unterqueren die Autobahn A59 und laufen durch Garath bis zum Garather-Wald an der Stadtgrenze zu Hilden.
Wir kommen am Schloss Garath vorbei und laufen weiter durch den Wald in nördlicher Richtung. Dann unterqueren wir wieder die Autobahn A59 und laufen hinein nach Benrath bis zum großen Schlossweiher vor dem Schloss Benrath.
Wir durchqueren den schönen Schlosspark und erreichen dahinter nach knapp vier Stunden und 16 Wanderkilometern wieder unseren Startpunkt am Rhein. Das war ein schöner Mix aus Flusspanorama, Wiesen- und Waldflächen und urbaner Bebauung. Und das alles gerade einmal 20 Kilometer von unserem Zuhause entfernt.
Wanderkarte unserer Tour
Infotafel am Rhein bei den Urdenbacher Kämpen
Überflutungsflächen bei Urdenbach
Uralte Kopfweiden auf den Rheinwiesen
An der Fähre Zons/Urdenbach
Rückansicht von Haus Bürgel
Hauptgebäude von Haus Bürgel
Streuobstwiese am Haus Bürgel
Blühende Iris am Haus Bürgel
Wiesenflächen zwischen Haus Bürgel und den Urdenbacher Kämpen
Feuchtlandschaft in den Urdenbacher Kämpen
Doxi am Mühlenbach in den Urdenbacher Kämpen
Schloss Garath
Der kanalisierte Itterbach bei Garath
Schlossweiher vor dem Schloss Benrath
Hauptgebäude von Schloss Benrath, Frontansicht
Seitenflügel von Schloss Benrath
Hauptgebäude von Schloss Benrath, Parkansicht
Hauptsichtachse aus dem Schloss in den Park
Rondell im Schlosspark
Panoramabild mit schwebendem Baum aus dem Schlosspark Benrath
Seit drei Tagen regnet es bei uns im Rheinland endlich mal wieder. Das war auch bitter nötig. Eine kurze Regenpause am Vormittag nutze ich heute für einen Rheinspaziergang mit Doxi.
Wir sind am Rheinbogen in Düsseldorf-Benrath unterwegs. Es ist für den November so außergewöhnlich warm, dass ich meine Jacke ausziehe und im T-Shirt am Rheinufer entlang schlendere.
Gleich neben dem Rhein liegt das zwischen 1755 und 1773 im Auftrag des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz errichtete Barockschloss Benrath. Das denkmalgeschützte Ensemble von Lustschloss, Jagdpark, Weihern und Kanalsystem gilt als bedeutendes architektonisches Gesamtkunstwerk von Düsseldorf.
Der große Park mit seinen sternförmigen Sichtachsen ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Doch gerade jetzt, wo Buchen, Akazien und Ginkgos ihr herbstlich-buntes Farbenspiel präsentieren, macht die Parklandschaft besonders viel her. Ein Traum in Gelb, Orange und Rot.
Rheinbogen bei Schloss Benrath
Sichtachse durch den Park zum Schloss
Großer Schlossweiher
Auf der Südseite des Schlosses
Ansicht vom Schlossweiher zur Südseite des Schlosses
Nordfassade des Schlosses
Das Haupotportal auf der Nordseite des Schlosses
Sichtachse zu den Nebengebäuden
Alles so schön bunt hier
Einige Häuser in Schlossnähe wirken wie aus der Zeit gefallen
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