Der Platz punktet in erster Linie mit seiner Lage direkt am NOK. In der ersten Reihe hat man einen unverstellten Blick auf die Schiffe. Die angrenzende Bundesstraße ist auch in der Nacht nicht zu überhören. Auf dem Kanaluferwerg kann man schön in Richtung der Rendsburger Hochbrücke laufen.
Tag 12Zum Abschluss unserer Tour durch Schleswig-Holstein haben wir es uns in Schacht-Audorf direkt am Nordostsee-Kanal gemütlich gemacht.
Vor dem Womo-Fenster ziehen Tag und Nacht die ganz großen Pötte auf ihrem Weg zwischen Nord- und Ostsee vorbei.
Auf der anderen Kanalseite liegt Rendsburg mit der berühmten Rendsburger Eisenbahnhochbrücke. Mit ihrer untergehängten Seilfähre verbindet sie die beiden Seiten des Kanals.
Dort wollte ich eigentlich mit Doxi „rübermachen“, aber derzeit wird die stählerne Brückenkonstruktion aus dem Jahr 1913 renoviert und ist deshalb gesperrt.
Unterhalb der Brücke befindet sich am Restaurant „Brückenterrassen“ seit 1997 eine Schiffsbegrüßungsanlage.
Zwischen 10 Uhr morgens und dem Einbruch der Dunkelheit werden große Schiffe durch das Hissen der jeweiligen Nationalflagge und das Anspielen der Nationalhymne begrüßt.
Für Touristen ist dies jedes Mal ein beeindruckendes Schauspiel – für Anwohner wahrscheinlich nervtötend, könnte ich mir vorstellen.
Wir laufen vom Stellplatz zur Rendsburger Hochbrücke
Zum Greifen nahe …
Alle paar Minuten kommt ein Schiff
Kostenlose Fähre bei Schacht-Audorf
Nachbau eines Segelschiffs unter franz. Flagge
Beliebter Fahrrad- und Spazierweg am Rande des Kanals
Unterhalb der Brücke befindet sich eine Schiffsbegrüßungsanlage
Historisches Schleswig mit Schloss Gottorf und der Altstadt
Schleswig, 3. August 2015
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Wohnmobilstellplatz am Stadthafen
Ort:
Schleswig
Adresse:
Am Hafen 5
24837 Schleswig
Preis pro Nacht:
16€ / Strom verfügbar (Daten vom 3.08.2015)
Zusatzinfo:
Beliebter und gut organisierter Platz direkt an der Schlei, nur wenige Fußminuten vom Zentrum entfernt. Gefällt mir sehr gut.
Tag 11Die Schlei – ein Ostseefjord – ist ein wunderbares Paddel- und Segelsportrevier. Letztes Jahr waren wir in Kappeln an der Schlei nahe der Ostsee, diesmal sind wir nach Schleswig gefahren, wo die Schlei im Landesinneren endet.
Schleswig ist die ehemalige Hauptstadt des gleichnamigen Herzogtums Der Stadtname kommt aus dem Altnordischen und bedeutet „Bucht der Schlei“ oder „Hafen der Schlei“.
Der große Wohnmobilstellplatz dort ist relativ neu und in exponierter Lage direkt am Yachthafen an der Schlei angesiedelt.
Von den Lesern der größten Womo-Zeitschrift in Deutschland wurde er jüngst zum Stellplatz des Jahres 2015 gewählt, was ich durchaus nachvollziehen kann. Denn die Lage ist einfach toll, der Platz gut organisiert, und Schleswig eine schöne Stadt, die eine Menge zu bieten hat.
Wir sind in Schleswig an einem Tag quer durch die Stadt fast fünfzehn Kilometer gelaufen. Und dann war ich abends auch noch auf der Schlei paddeln – ein herrlicher Tag. Wir kommen gerne wieder.
Vom Stellplatz aus gehts nach Holm
Der Schleswiger Dom
Historisches Gebäude in der Altstadt
Infotafel an der Schlei
Doxi am Hundestrand
Blick vom Wasser auf Stellplatz und Dom
Im alten Fischerviertel „Holm“
Die ehemaligen Fischerhäuser gruppieren sich um den Friedhof des Viertels
Tag 11Einer der Höhepunkte unseres Aufenthalts in Schleswig: Das Schloss Gottorf mit seiner umfangreichen Sammlung von Großplastiken, die in der Gartenanlage um das Schloss verteilt sind.
Außerdem verfügt das Schloss über einen sehenswerten Barockgarten und ist Sitz des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte.
Das Schloss besteht seit mehr als achthundert Jahren und war namensgebend für das herzogliche Haus Schleswig-Holstein-Gottorf. Aus diesem gingen im 18. Jahrhundert unter anderem vier schwedische Könige und mehrere russische Zaren hervor.
In seiner wechselvollen Geschichte war es im Besitz der schleswigschen Herzöge sowie des dänischen Königshauses. Heute ist es das größte Schloss in Schleswig-Holstein und der bedeutendste Profanbau des nördlichsten Bundeslandes.
Ein wirklich lohnenswertes Reiseziel für alle, die Kunst, Architektur und Gartenbau mögen. Ich habe den Besuch dort sehr genossen!
Quer durch die Stadt gehts zur Schlossinsel
Zwei schwitzende Damen in der Sonne
Infotafel zur Straße der Gartenkunst
Die Kleine Kaskade und der Tempel im Neuwerk-Garten
Der Spiegelteich mit dem Herkules und dem neuen Globushaus
Toller Stellplatz auf Wiese unter Bäumen direkt an der Eider. Hier kann man ganz gemütlich der starken Wirkung von Ebbe und Flut auf die Eider zuschauen. Nur wenige Fußminuten bis zum romantischen Hafen von Tönning. Wir fanden es unheimlich schön dort.
Tag 10Von Büsum sind wir 25 Kilometer nordwärts gefahren und haben das Eidersperrwerk passiert, das den längsten Fluss Schleswig-Holsteins bei Bedarf gegen die Nordsee abriegelt. Wenige Kilometer entfernt im Landesinneren liegt Tönning an der Eider.
Die Stadt mit 5000 Einwohnern verfügt über einen kleinen Fischerei- und Sportboothafen mit einer langen Geschichte.
Vor dem Bau des Nordostseekanals war die Eider viele Jahrhunderte lang die einzige maritime Verbindung zwischen Nord- und Ostsee. Davon profitierte Tönning als letzte Siedlung vor der Eidermündung.
Wir stehen am Stellplatz Kapitänshaus mit direktem Blick auf die Eider. So können wir den Wechsel von Ebbe und Flut aus nächster Nähe verfolgen.
Der Unterschied im Landschaftsbild ist durchaus bemerkenswert, denn der Tidenhub beträgt hier immerhin 3 Meter. Bei Ebbe wird der breite Fluss ganz schmal und es liegen große Schlickflächen links und rechts der verbleibenden Fahrrinne trocken.
Kreuz und quer durch Tönning
Blick aus dem Wohnmobil auf die Eider
Doxi im Eider-Schlick
Die Eider bei Ebbe. Der Tidenhub beträgt hier rund 3 Meter
Die Kirche St. Laurentius
Modell des alten Schlosses
Das Stadtwappen in Blumen
Gedenktafel an die Zeit, als wichtige Schiffsbewegungen noch per Brieftauben weiter gemeldet wurden
Ein großer Sohn der Stadt: Friedrich von Esmarch (1823–1908), Arzt, Chirurg und Erfinder des Eisbeutels
Großer, vollständig ausgestatteter Stellplatz auf Schotter und Wiese am Ortsrand beim Hafen. Gut besucht. Nachts ruhig. Zehn Fußminuten bis zum Zentrum.
Tag 9Wir verlassen Niedersachsen und machen rüber nach Schleswig-Holstein. Zwischen Cuxhaven und Hamburg bildet die Elbe die Grenze zwischen den beiden Bundesändern.
Auf einer Länge von 90 Kilometern gibt es hier keine einzige Elbbrücke, sondern nur die oft überlastete Elbfähre zwischen Wischhafen und Glücksburg.
Wir haben an diesem Freitagmorgen Glück und kommen schon nach 10 Minuten auf die Fähre, die für die Querung der hier 3,5 km breiten Elbe rund 20 Minuten benötigt.
Unterwegs gibt es ein seltenes Schauspiel zu bestaunen. Ein riesiges chinesisches Containerschiff ist in der Elbe auf Grund gelaufen und liegt nun mit leichter Schieflage auf dem Schlick.
Wie ich erfahre, ist das voll beladene Schiff bei Flut aus dem Hamburger ausgelaufen und hatte dann auf der Elbe einen Maschinenschaden, sodass es nicht mehr weiterkam. Bei Ebbe ist es dann aufgesetzt.
Derzeit versuchen fünf Schlepper und ein großes Rettungsschiff der Küstenwache den Chinesen zu stabilisieren, um ihn bei der nächsten Flut abzuschleppen. Was für ein Schauspiel!
90 Minuten später erreichen wir Büsum und bekommen einen schönen Stellplatz mit Blick auf ein Naturschutzgebiet. In der Innenstadt ist es an diesem Tag unglaublich voll. Für den Strand ist es zu kalt, und dann auch noch Jahrmarkt, sodass tausende Menschen auf den Straßen unterwegs sind.
Für mich ist es hier eindeutig zu voll, aber für Doxi ist es eine gute Übung. Sie bleibt ganz cool, auch wenn sie immer wieder von anderen Hunden angebellt wird. Feine Doxi. Und ich lasse mir ein leckeres Krabbenbrötchen schmecken.
Die Kugelbake in Cuxhaven-Döse an der Elbmündung ist der nördlichste Punkt von Niedersachsen.
Cuxhafen, 30. Juli 2015
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Stellplatz am Fährhafen
Ort:
Cuxhaven
Adresse:
Fährhafen
27472 Cuxhaven
Preis pro Nacht:
10€ / Strom verfügbar (Daten vom 30.07.2015)
Zusatzinfo:
Beliebter Stellplatz auf Pflaster an der Mole mit direktem Blick auf das Wasser (in der ersten Reihe). Man kann die ein- und ausfahrenden Frachtschiffe von der Elbe beobachten. In der Saison ist dort wahnsinnig viel los. Das muss man natürlich mögen.
Tag 8Von der Wesermündung bei Bremerhaven sind wir rund 60 km weitergereist zur Elbemündung bei Cuxhafen. Der Womo-Stellplatz an der Seefähre nach Helgoland liegt in Hafennähe direkt am Wasser.
Wir haben das Glück, einen Platz in der ersten Reihe zu bekommen. Von dort schauen wir auf den Übergang von der Elbe zur Nordsee und konnten viele dicke Pötte sehen, die Richtung Hamburg unterwegs waren.
In den westlichen Stadtteilen ist Cuxhaven sehr touristisch geprägt, mit einigen hübschen Strandabschnitten und endlosen Wiesenflächen voller Strandkörbe.
Angesichts des schlechten Wetters während unseres Aufenthalts waren diese allerdings verwaist. Dafür war in der Innenstadt entsprechend mehr los.
Bei schönem Wetter kann man von Cuxhaven herrliche Wattwanderungen unternehmen, u. a. zur vorgelagerten Insel Neuwerk, die auch mit Pferdekutschen zu erreichen ist. Diesmal haben wir das leider nicht geschafft, aber hoffentlich beim nächsten Mal, vielleicht im kommenden Jahr.
Wir schauen uns Cuxhaven an
Die letzten Wattwanderer im Sonnenuntergang (Foto: Heribert Pohl | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Mit Pferdekutschen übers Watt zur Insel Neuwerk
Denkmal für die deutschen Marinesucher im Krieg.
Blick aus dem Wohnmobil auf den Übergang von der Elbe zur Nordsee
Containerschiff auf dem Weg nach Hamburg
Stellplatz an der Seefähre
Leuchtturm von Cuxhaven
Alter Wasserturm
Am Stadtpark
Der Käpt“n wartet auf Kundschaft
Sitz der Hafenverwaltung
Das alte Semaphor am Hafen
Infotafel zum Semaphor
Die Kugelbake – spätestens nach 30 Jahren muss die Holzkonstruktion erneuert werden
Infotafel zur Kugelbake, dem wohl bekanntesten Seefahrtszeichen Deutschlands
Schlechtes Wetter – alle Strandkörbe sind verwaist
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