Parkplatz für Busse/Womos am Sportplatz (kein offizieller SP)
Ort:
Wittenberg
Adresse:
Platz der Jugend 1A
06886 Lutherstadt Wittenberg
Preis pro Nacht:
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 7.09.2016)
Zusatzinfo:
Kein offizieller Stellplatz, aber Womos werden geduldet (nach meiner Erfahrung). Nur wenige Schritte bis zu historischen Altstadt.
Tag 1Durch das Wirken von Martin Luther gehört Wittenberg an der Elbe seit dem 16. Jahrhundert zu den wichtigsten Zentren politischer, kulturgeschichtlicher und künstlerischer Bestrebungen in Deutschland.
2014 wurde die Lutherstadt von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas“ verliehen.
Die weltberühmten Reformationsstätten in der Altstadt und einige in verschiedenen Epochen entstandene Gebäude zählen zu den bedeutendsten Stätten der deutschen Geschichte.
Die Wirkungsstätten Martin Luthers, Philipp Melanchthons und Lucas Cranachs des Älteren werden bereits seit Jahrhunderten von internationalen Gästen aufgesucht.
Wittenberg war Hauptstadt des sächsischen Kurkreises und herzogliche und kurfürstliche Residenz von Sachsen-Wittenberg.
Später wurde die Stadt zum Zentrum der chemischen Industrie und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt an den Strecken Berlin–Leipzig und Magdeburg–Dresden.
Die Stadtkirche St. Marien, die Schlosskirche Allerheiligen, das Lutherhaus, das Melanchthonhaus sowie das benachbarte Dessau-Wörlitzer Gartenreich gehören zum UNESCO-Welterbe. Bein einem Spaziergang am frühen Morgen besuche ich mit Doxi die Altstadt und schaue mir die wichtigsten Stätten an. Schön, dass ich einmal hier sein kann.
Mittelalterliches Bild der Stadt
Luther-Bild v on Lucas Cranach
Die Altstadt von Wittenberg vom Turm der Schlosskirche aus gesehen. (Foto: Michael Sander | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Die Schlosskirche von Wittenberg
Die Stadtkirche von Wittenberg (Foto: Concord | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Blick vom Marktplatz zur Schlosskirche
Frontseite des Alten Rathaus am Marktplatz
Skulpturen im Stadtpark
Front der von Friedensreich Hundertwasser umgestalteten Fassade des Luther-Melanchthon-Gymnasiums (Foto: Grahamec | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Kanal für das Röhrwasser, eine Trinkwasserversorgungsanlage, aus dem 16. Jahrhundert
Abbild des mittelalterlichen Wittenbergs
Werbung für eine Luther-Ausstellung
Melanchton-Haus
Luther-Denkmal vor dem Alten Rathaus
Melanchton-Denkmal vor dem Alten Rathaus
Rathaus-Portal
Rückseite des Alten Rathaus
Blumenhandel am Marktplatz
Zugang zum Martin-Luther-Haus
Das Martin-Luther-Haus
Die Frau von Martin Luther
Blick vom Holzmarkt zur Stadtkirche
Hübsches Haus am Marktplatz
Portal des Amtsgerichts
Ein Reise-Trabi
Piesteritz, Der Schillerplatz in der Gartenstadtsiedlung (Foto: Detlef Huhn | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Tag 1Von Wittenberg fahren wir einige Kilometer entlang der Elbe stromaufwärts bis nach Coswig. Die Stadt gehörte von 1603 bis 1793 zum Fürstentum Anhalt-Zerbst. Bereits zu dieser Zeit wurde Coswig vom Nachbardorf Wörpen aus durch eine Wasserleitung mit Trinkwasser versorgt. Damals spielten die Weberei, das Töpferhandwerk sowie die Landwirtschaft (u.a. Hopfenanbau) wirtschaftlich die bedeutendste Rolle.
Das in der Gemeinde befindliche Schloss wurde 1667–1677 erbaut und diente bis ins 19. Jahrhundert als Witwensitz. Während im Bauschmuck des nördlich gelegenen Hauptflügels auf ältere Renaissance-Formen zurückgegriffen wurde, nahm die Gesamtanlage zeitgenössische Einflüsse der französischen Barockarchitektur auf.
Ab 1874 wurde das Schloss teilweise in ein Gefängnis umgebaut und zu diesem Zweck der Südflügel um zwei Geschosse aufgestockt. In der NS-Zeit war das im Schloss untergebrachte Gefängnis mit 900 Gefangenen stark überbelegt, darunter vielen aus politischen Gründen inhaftierte.
Derzeit wird die Außenfassade des Schlosses gerade renoviert. Ich spaziere mit Doxi unterhalb des Schlosses entlang der Elbe und anschließend durch die Altstadt von Coswig. Doxi freut sich, als sie in der Fußgängerzone einen Brunnen entdeckt. Sie steigt gleich auf den großen Stein und schleckt von oben das ausquellende Wasser ab.
Ausgewiesene Womo-Stellflächen auf dem großen Asphaltparklatz für Besucher des Gartenreichs Dessau-Wörlitz. Platzzustand in Relation zum Preis verbesserungswürdig, aber dafür ist man nach wenigen Schritten in der wunderbaren Parklandschaft.
Tag 1Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich ist eine europaweit bedeutende Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt.
Dazu gehören mehrere Parks, von denen der größte gegenüber von Coswig auf der anderen Seite der Elbe liegt.
Dieser Park grenzt an den Ort Wörlitz und besteht aus mehreren Bauten und Parkabschnitten, die nach englischem Vorbild gestaltet sind.
Die Parks gehen auf den Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau zurück.
Als moderner Herrscher im Geist der Aufklärung lehnte er das zeitgenössische Konzept des Barockgartens ab und suchte für seine Gartenschöpfung Vorbilder, die sich an der Natur orientierten: Stourhead und Ermenonville in England.
Bei schönem Sonnenschein wandere ich mit Doxi durch den Wörlitzer Park und genieße die herrliche Landschaft. Wirklich ein wunderbares Stück Natur.
Wir schauen uns daas Gartenreich an
Kleine Insel am Eingang zum Park
Doxi testet gleich Mal die Wasserqualität im Park
Das Elysium in Neumarts Garten
Pagodengalerie in Neumarts Garten
Festungsbau im Ortseingang von Wörlitz
Das alte Amtshaus in Wörlitz
Ein Fährmann bringt die Besucher mit einer Seilfähre in Neumarts Garten
Auf dem See herrscht reger Bootsverkehr
Seerosen auf dem See
Schloss Wörlitz im Wörlitzer Park
Seitenansicht von Schloss Wörlitz
Figur an der Orangerie neben dem Schloss Wörlitz
Die Kirche Sankt Petri im Park
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