Jazz-Auftakt 2026 ein Hit

Das Clemens Orth-Trio in der Jazz Schmiede

Das erste Jazz-Konzert für Heike und mich in diesem Jahr war gleich ein echter Hit. Das Clemens Orth Trio mit Hendrik Smock an den Drums, Bruno Müller an der Gitarre und Clemens Orth an der Orgel hat in der Jazz-Schmiede in bester Hammond-Jazz-Tradition der 50er- und 60er-Jahre vortrefflich aufgespielt: dynamisch, energetisch, mitreißend und virtuos, jeder auf seinem Instrument.

Clemens Orth, Bruno Müller und Hendrik Smock v.l.n.r

Dabei konnte sich die Kölner Formation einer wunderbar restaurierten Original Hammond-Orgel bedienen, die die Jazz-Schmiede regelmäßig leihweise von einem Sammler zur Verfügung gestellt bekommt. Das Instrument muss klanglich eine solche Perle sein, dass es Orgel-Virtuosen von nah und fern zum Aufspielen in die Jazz-Schmiede lockt.

Die Musiker des Clemens Orth Trios kennen sich seit ihrem Studium an der Musikhochschule Köln und waren schon auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland zu hören. Ihr Repertoire ist geprägt von Ikonen wie Jimmy Smith, Les Strand, Jack McDuff oder Shirley Scott. An diesem Abend waren es aber auch Songs von Earth, Wind & Fire und zeitlose Soul- und RnB-Themen, die die Zuschauer von den Stühlen gerissen haben. Ein tolles Konzert in kleiner Besetzung.

( MITI )

Chester verstorben

Chester verstorben
15. Januar 2026

Bitte kräftig zubeißen: Chester beim Schutzdienst in seinen Blütejahren. Jetzt ist er mit 14 verstorben.

Wenn man als Züchter 30 Hunde hervorgebracht hat, dann heißt es im Lauf der Zeit auch, dreißigmal Abschied nehmen. Als Kommerzzüchter fällt einem das vermutlich nicht so schwer, aber wenn man die Zucht aus Liebe zur Rasse und zu den Tieren betreibt, wird einem da immer wieder aufs Neue ein wenig schwer ums Herz.

Jetzt ist leider der feine Chester aus unserem C-Wurf im Alter von 14 Jahren verstorben. Wir hatten viele Jahre regelmäßigen Kontakt, weil er mit seinem Frauchen Heike intensiv im Hundesport aktiv war. Zwischen 2015 und 2019 hat er die Begleithundeprüfung, die SPR1 und die FPR1 und sogar die äußerst anspruchsvolle SD IDP-3 erfolgreich abgelegt (Link). Das volle Programm quasi, was nicht viele Hovawarte mit ihren Besitzern fertigbringen.

Chester war der Sohn unserer Bellis und ein prächtiger Blonder, genau wie seine Mutter. Wir sind sicher, er hat bei Heike ein wunderbares Leben gehabt, wie es schöner und abwechslungsreicher für einen Hund kaum sein kann. Lieber Chester, solange dieser Blog besteht, wirst du uns auch hier in fester Erinnerung bleiben. Wir wünschen dir einen guten Weg in die ewigen Jagdgründe, da wo die Leckerchen niemals aus gehen.

( MITI )

Alaaf Rock ’n’ Roll

Alaaf Rock ’n’ Roll
Neuss, 14. Januar 2026

Kleines Bühnenbild, aber maximal viel herausgeholt

Lange schon war ich nicht mehr im Theater, doch am Sonntag flatterte mir eine spannende Werbung des Rheinischen Landestheaters Neuss ins E-Mail-Postfach, die sich nach etwas Besonderem anhörte. Da habe ich spontan zugegriffen.

„Alaaf Rock ’n’ Roll“ ist ein rasantes, humorvolles und musikalisches Theatererlebnis mitten aus dem Rheinland. Das flott inszenierte und abwechslungsreiche Stück verbindet Karneval, Rockmusik und rheinische Lebenslust zu einer mitreißenden Geschichte über Freundschaft, Identität und die Frage, was Tradition heute bedeuten kann. Bekannte Karnevalshits treffen auf rockige Sounds, Wortwitz auf Herz – laut, bunt und mit veel Jeföhl, wie man hierzulande sagt.

„Ein Abend zum Lachen, Mitsingen und Mitfeiern – auch für alle, die sonst nicht jeck sind!“ verhieß die Ankündigung und das war nicht zu viel versprochen. Sehr schön anzuschauen und anzuhören, was die beiden Protagonisten abseits aller Karnevalsklischees an witzigem, überraschendem und nachdenklichem aus dem Thema rausgeholt haben. Jede Menge Konfetti eingeschlossen. Dieser Besuch hat sich wirklich gelohnt.

( MITI )

Drei-Besen-Tag vorgezogen

Drei-Besen-Tag vorgezogen
Büttgen, 13. Januar 2026

Hinterher: Geht doch

Anfang April ist bei uns in Kaarst wieder Drei-Besen-Tag, wo die Bürger und Vereine eingeladen sind, einen Vormittag lang durch die Stadt zu ziehen und öffentliche Flächen von Unrat zu befreien. Aber das kann man ja eigentlich zu jeder Jahreszeit machen.

Bei uns am Parkplatz hat im Dezember mehrere Nächte lang ein junger Mann in seiner schwarzen VW-Limousine mit Neusser Kennzeichen genächtigt, der einfach alles dort hinterlassen hat: Essens- und Getränkeverpackungen, Tablettenblister, Toilettenpapier, Kondome, BHs. Ich habe mir das Kennzeichen aufgeschrieben und seine Hinterlassenschaften dokumentiert, aber für eine Anzeige bei der Polizei hat meine Wut dann doch nicht ausgereicht.

Stattdessen habe ich seinen ganzen Müll jetzt zusammen mit anderem Unrat am Parkplatz weggeräumt. Mein persönlicher Drei-Besentag-Tag im Januar 2026. Sieht nun auf jeden Fall nicht mehr so eklig aus.

Drei-Besen-Tag vorgezogen

Vorher: Einfach eklig, alles voll mit Siff.

( MITI )

Rheinisches Dürüm

Rheinisches Dürüm
11. Januar 2026

Gerollt, sodass man leichter abbeißen kann

Es sieht aus, wie ein türkisches Dürüm, die moderne Variante des Döner Kebap: Der saftige Inhalt eingerollt in einen weichen Fladen, damit man besser zubeißen kann, als bei einer klassischen Teigtasche. Doch es ist ein rheinischer Apfelpfannkuchen, bestrichen mit Nutella und dann schön eingerollt. Mein Rheinisches Dürüm. Soooo smakelijk – leckerer wird’s nicht.

( MITI )

Endlich wieder Yoga

Endlich wieder Yoga
9. Januar 2026

Alter Mann in der Krähe: Hoffentlich macht’s nicht gleich wieder knack in der Hüfte

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was einem erst einmal richtig in Fleisch und Blut übergegangen ist, das möchte man nicht mehr missen. So wie bei mir das Yoga. Zwei Wochen musste ich gerade darauf verzichten, weil ich mir beim Aufstellen des Weihnachtsbaums schön die Hüfte gezogen hatte.

Erst ging im rechten Hüftgelenk nicht mehr viel und als ich es ein paar Tage später wieder probiert habe, wurde alles nur noch schlimmer. Okay, war wohl noch zu früh, und vielleicht auch nicht so clever, bei 2 Grad Außentemperatur auf einem kalten Untergrund zu praktizieren. Anschließend habe ich deshalb erst einmal zwölf volle Tage ausgesetzt. Das gibt es bei mir selten.

Aber nun geht es mit der Hüfte wieder, Gott sei Dank. Wäre auch schlimm, wenn ich mir das Yoga abgewöhnen müsste. Denn immer nur denken und tippen und lernen und ein wenig walken, das tut mir nicht wirklich gut. Ab jetzt also wieder: Alle 48 Stunden Kopfstand und Krähe und das ganze Programm. Om namah shivaya.

( MITI )