Blumenpracht im Berggarten

Blumenpracht im Berggarten
Hannover, 9. April 2026

Der Berggarten von Hannover liegt nördlich des Großen Gartens auf der anderen Seite der Herrenhäuser Straße. Er zählt zu den ältesten botanischen Gärten Deutschlands.

Die Anlage wurde ab 1666 von Herzog Johann Friedrich als Küchengarten für den Gemüseanbau angelegt. Als Standort diente ein abgetragener Sandberg nördlich des Herrenhäuser Schlosses.

Später wandelte Kurfürstin Sophie den Berggarten in einen Garten für exotische Gewächse um. 1686 wurde dafür ein erstes Gewächshaus errichtet, weitere sollten im Laufe der Zeit folgen.

Nach der Zerstörung der Anlage bei einem Luftangriff während des Zweiten Weltkriegs im begann man in der Nachkriegszeit schrittweise mit der Wiederherstellung des Berggartens unter der Regie der Stadt Hannover.

In den Schauhäusern und Themengärten sind gegenwärtig 12.000 verschiedene Pflanzenarten aus verschiedenen Klimazonen zu finden, darunter die größte Orchideensammlung Europas, außerdem eine umfangreiche Sukkulentensammlng, sowie tropische Pflanzen. Ein größerer Bereich im Norden des Geländes widmet sich Heide und Mooren und den darin wachsenden Pflanzen. Für Pflanzenliebhaber ist dieser Garten ein echtes Highlight.

( MITI )