Höhenfelder See & Tierpark Dünnwald

Höhenfelder See & Tierpark Dünnwald
Köln-Dellbrück, 8. Juni 2026

Blick auf den Höhenfelder See am frühen Morgen

Ich freue mich immer, wenn ich im Umkreis von 100 km noch Wandergebiete erkunden kann, die mir bislang unbekannt waren. Heute war ich erstmals im Dreieck zwischen Leverkusen, Bergisch Gladbach und Köln-Dellbrück unterwegs.

Die Wanderung startet am Bahnhof von Dellbrück und führt nach wenigen hundert Metern in die Dellbrücker Heide. Sie ist Teil der Bergischen Heideterrasse, die heute zu den artenreichsten Naturräumen Nordrhein-Westfalens zählt. Bis 1993 wurde das Heidegebiet von belgischen Streitkräften militärisch genutzt, seit 2009 steht es unter Naturschutz.

Angrenzend an die Heidefläche führt mich die Tour um den Westrand des Höhenfelder Sees, einem rund 20 Hektar großen Baggersee einer ehemaligen Kiesgrube. Da ich am frühen Morgen unterwegs bin, ist um diese Uhrzeit am See noch nicht viel los, nur ein paar Fische springen auf der Jagd nach Insekten fröhlich aus dem Wasser.

Dahinter geht es in das große Waldgebiet zwischen Dellbrück, Dünnwald und Bergisch Gladbach. Dort ist auch der Wildpark Dünnwald angesiedelt, in dem u.a. Wisente leben. Die stehen auf ihren umzäunten Flächen allerdings gerade ziemlich lustlos in der Gegend herum. Ist wahrscheinlich noch zu früh für Action 🙂

Es folgt eine längere Passage durch den Wald, der um diese Uhrzeit noch ganz von Vogelgezwitscher erfüllt ist. Es geht durch das NSG Diepschrather Wald bis zur Paffrather Mühle am Westrand von Bergisch Gladbach.  Von dort sind es nur noch knapp 3 Kilometer zurück bis zum Bahnhof von Dellbrück, den ich nach 13 Wanderkilometern und rund zweieinhalb Stunden wieder erreiche. Eine feine Tour durch den „Open Space“ zwischen drei Großstädten.

( Michael Tischer )