Am Südrand des Sollings

Am Südrand des Sollings
Uslar, 7. April 2026

Osterbrunnen vor dem Rathaus von Uslar

Von den Hannoverschen Klippen bin ich 25 km in östlicher Richtung an den Südrand des Sollings gefahren, dem riesigen Waldgebiet im Süden Niedersachsens, das auch ein klein wenig nach Hessen und nach Nordrhein-Westfalen hineinragt.

In der dünnbesiedelten Region bildet die 14.000 Einwohner-Stadt Uslar ein Mittelzentrum.

Der Stadtname kann historisch als „Waldstück in feuchter, sumpfiger Lage“ gedeutet werden. Die Bezeichnung passt, denn das waldreiche Gebiet wird von mehreren Wasserläufen durchflossen: Schwülme, Ahle, Martinsbach, Katzbach und Rehbach.

Dank der Lößböden ist das umliegende Becken sehr fruchtbar und hat einen hügeligen, ländlichen Charakter mit vielen Laub- und Nadelwaldflächen und Bachläufen.

Weil die Stadt im Zweiten Weltkrieg von größeren Zerstörungen verschont blieb, hat sich im Ortszentrum vielfach die historische Bebauung erhalten. Dies gilt insbesondere für den Bereich um das hübsche Fachwerkrathaus, dem Heimatmuseum und der Stadtkirche St. Johannis. Nett ist das hier.

( MITI )