Schlagwort-Archive: Büttgen

Abendspaziergang im Schnee

Abendspaziergang im Schnee
Büttgen, 17. Januar 2024

Schnee in unserem Garten

Seit dem Nachmittag schneit es von der südlichen Eifel bis ins Ruhrgebiet – auch bei uns. Das hätten wir gerne zu Weihnachten gehabt, doch da war es lauwarm und stürmisch und kein Schnee in Sicht.

Aber jetzt liegen bei uns mindestens 15 cm Schnee. Nachdem ich zum ersten Mal in diesem Jahr großflächig Schnee geschippt habe, machen wir uns auf zu einer Abendrunde ins Feld.

Im Lichte des glänzenden Schnees und unter einer dichten Wolkendecke, aus der es weiter schneit, will es gar nicht richtig dunkel werden.

Doxi hat viel Spaß in der weißen Pracht. Der Schnee pappt gut, und so kann ich ihr mühelos Schneebälle werfen. Da gibt sie richtig Gas …

( Michael Tischer )

So macht der Winter Freude

So macht der Winter Freude
Büttgen, 7. Dezember 2023

Hundebegegnung am frühen Morgen bei uns im Feld

Danach habe ich mich gesehnt: Endlich mal wieder ein Morgen mit Sonne. Es ist unter Null Grad, Reif liegt über der angezuckerten Landschaft, und der viele Matsch auf den Wegen ist endlich einmal gefroren. Da läuft es sich gleich viel besser.

Vor allem strahlt die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel auf uns herab. Und weil sie im Dezember so tief steht, bringt sie die verbliebenen Farben an den Bäumen und Pflanzen richtig zum Leuchten. Herrlich ist das. Bitte mehr davon!

( Michael Tischer )

Erster Schnee 2023

Erster Schnee 2023
Büttgen, 4. Dezember 2023

Was versteckt sich denn da unter dem Schnee? Ein Leckerchen vielleicht?

Jetzt hat es uns im Rheinland auch erwischt: Der erste Schnee ist da. Am Abend hat es ordentlich geschneit. Über Nacht ist dann schon wieder die Hälfte weggetaut, der Rest aber in der Morgenkälte schön festgefroren. Straßen und Gehwege sind dadurch gefährlich glatt.

Doxi ficht das nicht an. Auf dem Weg ins Feld zieht sie ordentlich an der Leine. Ich muss sie ermahnen, damit ich meine Schritte vorsichtig setzen kann. Sonst wird die Straße zur Rutschbahn.

Gleichzeitig weht von Osten ein eiskalter, schneidender Wind. Da möchte man am liebsten den ganzen Tag drinnen bleiben und es sich neben der ersten Adventskerze gemütlich machen.

( Michael Tischer )

Alles so schön gelb hier

Alles so schön gelb hier
Büttgen, 21. November 2023

Baum um Baum in Reih und Glied

Das Schöne am Fasten ist ja, dass man so viel mehr Zeit hat, weil Einkaufen, Kochen, Essen und Abspülen wegfällt. Die Zeit nutze ich im Moment u.a. für ausgiebige Spaziergänge mit Doxi auch unterhalb der Woche,

Heute waren wir in den Baumschulen rund um mein Heimatdorf unterwegs, um dem Herbstgelb der Bäume nachzuspüren. Und wir wurden nicht enttäuscht.

War vor drei oder vier Wochen noch das Rot dominierend, hat das Gelb im Wettstreit der Farben nun mächtig aufgeholt. Wenn schon die Sonne ihr gelbes Antlitz nicht zeigen will, dann wenigstens die Bäume 🙂

Lange wird die pralle Pracht nicht mehr anhalten, denn wie heißt es so schön in dem berühmten Jahresgedichtszyklus von Erich Kästner:

„Der Wind ritt johlend durch das Land der Farben, die Bäume weinten und alle Farben starben. Nun sind die Tage grau wie nie zuvor und der November trägt den Trauerflor.“

Genau so wird es kommen. Weil nichts bleibt und nichts vergeht. Aber den Moment bis dahin darf man ruhig zärtlich festhalten.

( Michael Tischer )

Ein Mann sieht Rot

Ein Mann sieht Rot
6. November 2023

In einer der Baumschulen rund um Büttgen

Nein, so ein Kerl wie Charles Bronson bin ich natürlich nicht, aber auch ich sehe in diesen Tagen rot. Ganz viel rot, sogar! Denn der Herbst mit seinen bunten Blättern ist da. Heuer etwas später als in den vergangenen Jahren, weil der Sommer in den Monaten Juli und August sehr feucht war.

Ich liebe es, wenn die Bäume in Gelb, Orange und Rot erstrahlen. Besonders das Rot hat es mir angetan. Hier habe ich die schönsten Fotos mit Herbstrot aus diesem Blog zusammen getragen.

Teilweise stammen die Aufnahmen aus den Baumschulen rund um mein Heimatdorf, teilweise aus den verschiedensten Winkeln der Republik, die ich in den Monaten Oktober und November bereist habe.

( Michael Tischer )

Was der Bauer übrig ließ

Was der Bauer übrig ließ
Büttgen, 18. August 2023

Einsammeln der auf dem Feld zurückgebliebenen Restkartoffeln

Stoppeln nennt man es bei uns, wenn man nach der Kartoffelernte aufs Feld geht, um die übriggebliebenen Knollen aufzulesen.

Was der Bauer übrig ließNormalerweise sind das nur die ganz kleinen Exemplare, die auf der Erntemaschine durchs Laufband fallen.

Als Kind habe ich selbst bei der Kartofellernte geholfen – für fünf DM die Stunde – daher weiß ich das.

Und die Bauern haben in der Regel auch nichts dagegen, zumal die zurückgebliebenen Kartoffeln in die nächste Saat einwachsen können. Und das ist nicht gut.

Doch in diesem Jahr ist alles anders. Der viele Regen im Juli und August hat die Lössböden bei uns in der Gegend dermaßen klebrig und matschig zurückgelassen, dass die Erntemaschinen einen guten Teil der Feldfrüchte gar nicht aus dem Boden bekommen. Und sogar viele große Kartoffeln zurücklassen.

Die Stoppelernte fällt in diesem Jahr deshalb ungewöhnlich großzügig aus. Dem Regen sei Dank 🙂 Ich hoffe, die Bauern haben trotzdem einen guten Ertrag.

( Michael Tischer )