Schlagwort-Archive: kunst

Karin Kneffel: Come in, Look out

Karin Kneffel: Come in, Look out
Museum Küppersmühle, Duisburg, 3.07.24

Hope

Als Wechselausstellung zeigt das Museum Küppersmühle in Duisburg noch bis Anfang September rund 70 Werke der Düsseldorfer Malerin Karin Kneffel (*1957).

Die Künstlerin gilt als eine der wichtigen Vertreterinnen des Neorealismus. Ihre fotorealistisch anmutenden Bilder verbinden Realismus und Surrealismus.

Viele ihrer Werke zeigen Alltägliches, das durch Spiegelungen und Überlagerungen eine zweite Ebene erhält. Wie flüchtige Momente erinnern ihre Szenerien an Traumartiges. Was innen und was außen liegt, verkehrt sich. Auf unsichtbaren Glasscheiben fließen Regentropfen, erscheinen Striche und Symbole wie mit dem Finger gezogen.

Häufig nimmt sie Bezug auf existierende (Museums-) Räume, beispielsweise aus den Bauhaus-Villen Haus Lange und Haus Esters in Krefeld, dem Städel-Museum in Frankfurt oder dem berühmten Barcelona-Pavillon des Mies van de Rohe auf der Weltausstellung 1929 in Barcelona.

Nicht selten tauchen in diesen Räumen bekannte Werke der Kunstgeschichte auf, die dort tatsächlich einmal gehangen haben, außerdem Putzfrauen und -männer bei ihrer Arbeit. Kneffel, die seit 2008 auch als Professorin an der Akademie der bildenden Künste in München lehrt, schafft dadurch ihre ganz eigene unverwechselbare Bildsprache.

( MITI )

Sozialistische Propagandakunst

Sozialistische Propagandakunst
Kunst aus der KI, 28. Juni 2024

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Bilder in der Art sozialistischer Propagandakunst.

In der Sowjetunion, China und vielen anderen sozialistischen Staaten war es üblich, die Errungenschaften des Sozialismus und die militärische Schlagfertigkeit gegen den Klassenfeind durch Propagandakunst zu verherrlichen.

Ob plakativ, realistisch oder idealistisch: Überall verkündeten Poster und Plakate von der Unbesiegbarkeit der einzig gerechten Gesellschaftsordnung.

Mittlerweile ist die Bilder-KI in der Lage, derartige Werke zu produzieren. So kann man auch sich selbst an die Spitze der revolutionären Massen hieven, ohne sich dafür im Klassenkampf die Hände schmutzig zu machen. Wie praktisch 🙂

( MITI )

Die Große 2024

Die Große 2024
Düsseldorf, 26. Juni 2024

Installation auf der Ausstellung

Jetzt läuft wieder die älteste und größte von Künstler*innen für Künstler*innen organisierte Ausstellung in Deutschland. Ausstellungsort sind der Kunstpalast und das forum.NRW in Düsseldorf. Schon seit 1902 können auf diesem Wege Werke von den Besuchenden ohne Beteiligung einer Galerie direkt vor Ort erworben werden.

Die Auswahl der teilnehmenden Künstler*innen wird aus zahlreichen Bewerbungen durch eine jährlich wechselnde Jury getroffen. Gezeigt werden Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Grafik, Bildhauerei/Plastik, Installation und Video.

Wenn ich auf den vergangenen Jahrgang zurückschaue, habe ich den Eindruck, dass mich in 2023 mehr Werke begeistert haben, als heuer. Aber das mag auch ein wenig daran liegen, dass ich gerade von einer anstrengenden Reise zurückgekehrt bin und noch ein wenig erschlagen von den vielen Eindrücken, die ich dort gesammelt habe.

( MITI )

Nicht Kunst noch Kuchen

Nicht Kunst noch Kuchen
Herford, 23. Juni 2024

Eingangsbereich des Museums

Ich habe aber auch ein Glück heute Nachmittag: Erst gab es in Lübbecke keinen Kuchen für mich, dann in Herford keine Kunst.

Ich wollte doch unbedingt einmal das Marta Herford besuchen, wenn ich in der Gegend bin, ein berühmtes Museum für zeitgenössische Kunst.

Das Gebäude ist eine Perle der Museumsarchitektur, weil es eine Brücke zu Design und Architektur schlägt. Entworfen wurde es von dem Stararchitekten Frank Gehry und 2005 eröffnet. Gründungsdirektor war der Belgier Jan Hoet.

MARTa, das steht für „Museum“, ART und „Architektur“. Im Dezember 2014 erklärte die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) das Marta zum Museum des Jahres.

Ich finde den Bau wirklich großartig. Schade nur, dass gerade umgebaut wird und deshalb keine Ausstellung läuft. Muss ich wohl noch einmal wiederkommen, wenn ich durch Ostwestfalen komme.

( MITI )

Fotos á la Karl Blossfeldt

Fotos á la Karl Blossfeldt
Kunst aus der KI, 28. Mai 2024

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte botanische Fotos in der Art von Karl Blossfeldt (1865-1932).

Es ist bestimmt schon zehn Jahre her, da habe ich ein ganz wundersames Kunstbuch mit dem Titel „Urformen der Natur“ gekauft. Das Buch ist gefüllt mit botanischen Fotos von Karl Blossfeldt, einem Pionier in diesem Metier. Mittlerweile beherrscht auch die KI die Erstellung derartiger Darstellungen und ich bin fasziniert, was dabei alles möglch ist.

Blossfeld kam über die Arbeit in einer Kunstgießerei zur Liebe für florale Elemente. Zwischen 1890 und 1896 unterstützte er ein Projekt zur Herstellung von Unterrichtsmaterialien für ornamentale Gestaltung im Auftrag des Preußischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Seine Leidenschaft galt dabei der Fotografie. Mit einer Gruppe von Studenten reiste er durch Italien, Griechenland und Nordafrika, um eine botanische Mustersammlung mit Formen der Natur anzulegen. Dies stellte den Beginn der systematischen Fotoarbeit an Pflanzen dar.

Nachdem er lange als Dozent tätig war, wurde Blossfeldt 1921 zum ordentlichen Professor an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin ernannt. Größere Bekanntheit erlangte Blossfeldt ab 1926 durch öffentliche Ausstellungen, die das Publikum durch die besondere Ästhetik und den Detailreichtum seiner Naturaufnahmen begeisterten – und das bis heute.

( MITI )

Skulpturen á la Günther Uecker

Skulpturen á la Günther Uecker
Kunst aus der KI, 27. Mai 2024

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Skulpturen und Nagelbilder in der Art von Günther Uecker (*1930).

Günther Uecker, der in Düsseldorf lebt und arbeitet, wurde einem breiten Publikum vor allem durch seine reliefartigen Nagelbilder der 1960er Jahre bekannt, die auf Auktionen heute teilweise Millionensummen erzielen.

Skulpturen á la Günther UeckerDoch sein Werk ist viel breiter. Ein Teil kann der kinetischen Kunst und der modernen Kunst zugeordnet werden. In späteren Jahren hat er sich auch der Glaskunst zugewandt und Kirchenfenster entworfen.

Uecker stammt aus der DDR. Weil er bei seinem Vorbild Otto Pankok studieren wollte, ging er 1955 nach Westdeutschland und studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort sollte er später selbst als Professor unterrichten  (1974 bis 1995 ).

1956/1957 entstanden erstmals die für ihn typischen Nagelbilder: dreidimensionale, weiß bemalte Reliefs aus Nägeln, die durch die Ausrichtung der Nägel und die Wechselwirkung von Licht und Schatten ihre eigene Dynamik erhalten. Ab 1962 versah Uecker Alltagsgegenstände wie Möbel mit Nagelreliefs.

1961 wurde Uecker Mitglied in der von Heinz Mack und Otto Piene gegründeten Künstlergruppe ZERO, woraufhin er sich auch der kinetischen Lichtkunst zuwandte. Zusammen mit Thomas Lenk, Heinz Mack und Georg Karl Pfahler war Uecker 1970 deutscher Vertreter auf der Biennale von Venedig. Für mich ist er ein Held.

( MITI )