
Ausstellungsräume der ZERO-Foundation
Anlässlich des fünfundneunzigsten Geburtstages von Heinz Mack (*1931) zeigt die ZERO Foundation in Kooperation mit der MACK Foundation eine Ausstellung mit fotografischen Arbeiten des Künstlers.
Mack ist seit den 1960er Jahren vor allem durch seine experimentellen Lichtreliefs und Licht-Installationen in der Wüste bekannt geworden, die zu den frühesten Beispielen der Land Art zählen. Er ist mehrfacher documenta-Teilnehmer und vertrat 1970 Deutschland auf der Biennale in Venedig. Sein fotografisches Werk ist in der Öffentlichkeit hingegen so gut wie unbekannt.

Heinz Mack, Fata Morgana, 1968/2006
Das liegt auch daran, dass Mack das Medium Fotografie vor allem als dokumentarisch betrachtet hat. Aber es gibt Ausnahmen, die in dieser Ausstellung zu sehen sind. Denn Heinz Mack hat von Jugend an fotografiert.
Die präsentierten großformatigen C-Print-Diasec-Fotografien und die schwarz-weißen Fotocollagen beziehen sich thematisch auf die Kunstaktionen seines monumentalen und utopischen „Sahara-Projekts“.
Unter anderem durch Experimente mit dem Licht der Wüste entstanden abstrakte Lichtbilder, die den ästhetischen Reiz eines Naturschauspiels oder das Ergebnis seiner immerwährenden Versuche festhalten, das Licht auf künstlerische Weise sichtbar zu machen.
Im Gebäude der ZERO-Foundation arbeite früher auch Otto Piene (1928-20145) in seinem „Feueratelier“, das die ZERO Foundation erhalten hat. Spannend zu sehen, wie der Weggefährte von Mack und Mitbegründer der Künstlergruppe ZERO hier gewirkt hat.
