
Büttgen, 2. Mai 2026
Mit den alten, nun abgehängten Fahnen wird auch der Winter verabschiedet. Die neuen Fahnen stehen für die Lebenskraft des Frühlings.
Einmal im Jahr muss ich die tibetischen Gebetsfahnen bei mir im Garten wechseln, weil sie der Wind zerfasert hat. Freunde fragen mich manchmal, warum ich nicht stabilere Fähnchen kaufe, aber genau darum geht es ja: Die Fähnchen sind Symbole der Vergängnis und es ist der Wind, der die darauf gedruckten Mantras und Segenswünsche in die Welt tragen soll. Auf dass sie Glück und Wohlergehen bringen mögen. Die Farben Blau, Weiß, Rot und Grün und Gelb sind dabei übrigens nicht willkürlich gewählt, sondern stehen nach tibetischer Tradition für die fünf Elemente Wasser, Äther, Feuer, Luft und Erde.
