
Eintritt in die Ausstellung
Nach ihrer viel beachteten Präsentation in der Berliner Nationalgalerie ist die bedeutendste deutsche Privatsammlung des französischen Impressionismus und Post-Impressionismus derzeit im Düsseldorfer Kunstpalast zu sehen – ergänzt um zahlreiche Exponate aus der hauseigenen Sammlung.
Die Scharf Collection geht auf einen Zweig der renommierten Berliner Sammlung Otto Gerstenbergs (1848–1935) zurück. Gerstenberg trug hochkarätige Werke unter anderem von Edgar Degas, Claude Monet und Auguste Renoir zusammen, welche später an die Scharf-Famile verkauft wurden und die Ausrichtung der heutigen Scharf Collection auf den französischen Impressionismus begründeten.
Tatsächlich gibt es kaum einen wegweisenden Namen der Moderne, der nicht in dieser Sammlung vertreten ist, die vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht. Neben Meisterwerken von Claude Monet, Auguste Renoir, Paul Cézanne und Pierre Bonnard werden auch Arbeiten von Henri de Toulouse-Lautrec und Henri Matisse gezeigt.
Die Ausstellung in Düsseldorf versammelt mit rund 180 Objekten Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen aus drei Jahrhunderten. Sie zeigt nicht nur eine Bandbreite von Möglichkeiten der Malerei, sondern auch, wie Künstler und Künstlerinnen immer wieder voneinander lernen, aufeinander Bezug nehmen und künstlerische Ideen weiterentwickeln.







Oellers Werke verbindet eine Sphäre des Unbestimmbaren und Entrückten. Die abgebildeten Menschen erscheinen ruhig, oft in sich gekehrt, vor sich hinträumend oder in stille Tätigkeiten vertieft.